Parteienlandschaft im Norden : Partei der Humanisten gründet Landesverband Schleswig-Holstein

Teilnehmer der Gründungsveranstaltung für einen Landesverband der Partei „Die Humanisten“ in Schleswig-Holstein.

Teilnehmer der Gründungsveranstaltung für einen Landesverband der Partei „Die Humanisten“ in Schleswig-Holstein.

„Rational, Liberal, Fortschrittlich“: So bezeichnet sich die „Partei für Wissenschaftsfreunde und Esoterikgegner“.

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21. Oktober 2018, 09:36 Uhr

Kiel | Die Parteienlandschaft in Schleswig-Holstein ist um eine Partei reicher geworden. Unter dem Beifall von 21 Teilnehmern gründete sich am Sonnabend in Kiel der Landesverband Schleswig-Holstein der Partei der Humanisten – kurz „Die Humanisten“. Nach Niedersachsen, Hamburg und Bremen ist Schleswig-Holstein das vierte norddeutsche Bundesland, in dem die Humanisten diese Hürde nahmen.

Die Kernthemen der Partei der Humanisten sind: Individuelle Selbstbestimmung, Politik nach Fakten, strikte Trennung von Staat und Religion und überzeugter Technologieoptimismus. Auf der Internetseite der Partei findet sich das komplette Grundsatzprogramm.

Der frisch gewählte Landesvorsitzende Alexander Eddelbüttel erklärte: „Wir brauchen endlich eine Stimme der Rationalisten, Sozialliberalen und Fortschrittsfreunde im Kieler Landtag.“

Partei will den Einzug in den Landtag

„Ich glaube, dass in Deutschland die Wähler reif für eine Partei sind, die anhand von wissenschaftlichen Tatsachen Politik gestalten will sowie rationale Lösungen anbietet und nicht nur Ängste vor Zukunftstechnologien schürt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Bernhard Stärck.

Der neue Landesverband setzte sich umgehend ein ehrgeiziges Ziel: Den Einzug in den Landtag Schleswig-Holsteins. Auch zur Europawahl 2019 tritt die Partei bereits bundesweit an.

„Die Humanisten“ haben in Kiel bereits seit Ende 2017 einen regelmäßigen Stammtisch etabliert. Nun wollen sie weitere in Lübeck, Flensburg und an der Nordseeküste aufbauen.

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