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Nord-Ostsee-Kanal : Neue Schleuse kostet 100 Millionen Euro mehr

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Böse Überraschung am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel: Der Schleusenbau wird teurer als geplant. Bislang waren 375 Millionen Euro vorgesehen. Das Bundesverkehrsministerium meldete sich bereits zu Wort. Alexander Dobrindt wird Freitag in Brunsbüttel erwartet.

Brunsbüttel | Die fünfte Schleuse für den Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel wird viel teurer als bisher veranschlagt. Nach Informationen unserer Zeitung liegt das günstigste Angebot für den Bau der Schleuse um gut 100 Millionen Euro über dem ursprünglich vorgesehenen Betrag von 375 Millionen Euro. Der Grund für die Kostensteigerung liegt vor allem darin, dass die Gründungsarbeiten für das Bauwerk kostspieliger werden als gedacht. Die Schleuse muss auf 2500 Pfählen aus Beton und Stahl 30 Meter tief im weichen Marschboden verankert werden.

Derzeit prüft das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel noch die Angebote auf die Ausschreibung. Bis 17. April sind die Bewerber an ihre Offerten gebunden – dann muss der Bund den Zuschlag erteilen. Am Freitag kommt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nach Brunsbüttel, um weitere Einzelheiten zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals zu erläutern.

Trotz der Kostensteigerung steht die neue Schleuse offenbar nicht in Frage. „Der Bau der fünften Schleuse ist notwendig und unstrittig“, hieß es am Mittwoch aus Dobrindts Ressort. Schleswig-Holsteins CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp freute sich: „Die Bundesregierung steht uneingeschränkt zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals.“

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erstellt am 27.Feb.2014 | 07:54 Uhr

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