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Ehemalige Feldwebel-Schmidt-Kaserne : Neue Erstaufnahme-Unterkunft für Flüchtlinge in Rendsburg

vom

Auf dem Gelände gibt es eine Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Asylanträge sollen künftig schneller bearbeitet werden.

Rendsburg | Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) hat am Montag in Rendsburg eine neue sogenannte Qualifizierte Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge eröffnet. Sie ist speziell für Menschen mit unklarer Bleibeperspektive gedacht. Die Einrichtung werde helfen, die Registrierungs- und Asylverfahren weiter zu systematisieren und zu straffen, sagte Studt nach Angaben seines Ministeriums. „Schutzsuchende Menschen können im Hinblick auf ihre individuelle Situation nun bestmöglich versorgt werden.“

Damit Asylanträge zügig bearbeitet werden können, wird auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmidt-Kaserne eine Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge betrieben. Es stehen 800 Plätze zur Verfügung. Annähernd 60 Flüchtlinge seien derzeit dort, gab das Ministerium an. Vorhanden seien auch eine Kinderspielstube, ein Teeraum, Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie ein gesonderter Bereich für Frauen.

Bis Mitte Juni kamen in diesem Jahr 6300 Flüchtlinge neu nach Schleswig-Holstein. Während es im Januar und Februar jeweils mehr als 2000 waren, trafen im April und Mai jeweils nicht ganz 600 ein. Im laufenden Monat waren es bis zum 14. Juni laut Ministerium 267. Die Erstaufnahme-Einrichtungen im Land haben eine Gesamtkapazität von weit über 10.000 Plätzen. 2015 waren 55.000 Flüchtlinge eingetroffen, von denen 20.000 in andere Länder weitergeleitet wurden.

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erstellt am 20.Jun.2016 | 16:54 Uhr

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