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Bettina Hagedorn : Ministerium prüft abgespeckten Fehmarnsund-Tunnel

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Ist auch eine abgespeckte Lösung für die Fehmarnsundquerung denkbar? Offenbar wird über einen zweispurigen Tunnel nachgedacht. Der Vorschlag kam von einer Ostholsteiner Bundestagsabgeordneten.

Fehmarn | Das Verkehrsministerium prüft nach Angaben der Ostholsteiner Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) bei der Fehmarnsundquerung auch eine „abgespeckte“ Tunnelvariante. Das Bundesverkehrministerium habe ihr bestätigt, dass es im Rahmen der Vorauswahl auch eine solche Variante prüfe und bewerte, sagte die Abgeordnete am Freitagabend. „Bei dieser von mir ins Spiel gebrachten Variante werden statt vier nur zwei Straßenspuren durch den Tunnel und die weiteren zwei Spuren über die bestehende Sundbrücke geführt“, sagte sie. Mit einer Tunnellösung könne der für Anwohner und Touristen größtmögliche Lärmschutz gewährleistet werden.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte kürzlich klargestellt, dass es noch keine Vorentscheidung über den Ersatz für die altersschwache Fehmarnsundbrücke gibt. Er wolle neben dem Neubau von zwei Brücken auch andere Varianten näher betrachten. Eine vom Bund in Auftrag gegebene Studie beleuchtet verschiedene Konstellationen für eine Schienen- und Straßenverbindung nach Fertigstellung des von Dänemark geplanten Fehmarnbelttunnels. Die Varianten reichen von einem gemeinsamen oder getrennten Neubau für Schiene und Straße bis hin zum Bau eines kombinierten Tunnels.

Die bestehende Sundbrücke reicht dem Kieler Verkehrsministerium zufolge für das derzeitige Verkehrsaufkommen. Fest stehe aber auch, dass spätestens mit der geplanten Freigabe des Belttunnels 2022 der Verkehr ansteigen werde.

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erstellt am 24.Okt.2014 | 18:54 Uhr

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