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Feste Querung : Meyer: Keine Gefahr für Fehmarnbelt-Tunnel

vom

Der Bundesrechnungshof kritisiert die steigenden Kosten für den Tunnel - Verkehrsminister Meyer bleibt gelassen.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 15:09 Uhr

Kiel | Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer geht trotz Bedenken des Bundesrechnungshofes davon aus, dass der Bund am Staatsvertrag mit Dänemark über den Bau eines Fehmarnbelt-Tunnels festhält. „Ich sehe nicht die Gefahr, dass sich an der Haltung des Bundes etwas ändern wird“, sagte der SPD-Politiker am Montag. Das Vorhaben sei von großer Bedeutung für Deutschland, Dänemark und Europa. Dass der Bundesrechnungshof die Kosten kritisiere, sei wenig überraschend und auch nicht neu.

Der Rechnungshof moniert in einem bisher unveröffentlichten Bericht die Kostensteigerung der Fehmarnbelt-Querung auf deutscher Seite von rund 800 Millionen auf bis zu 2,2 Milliarden Euro. Das berichtete der sh:z am Samstag. Unklar sei zudem, welche Auswirkungen die erwartete Verzögerung der Fertigstellung haben werde. Der Rechnungshof fordert demnach, den Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark über den Bau des Ostsee-Tunnels neu zu verhandeln.

Dass der Rechnungshof Klarheit über die Kosten für den erforderlichen Ersatz der Fehmarnsund-Brücke verlange, sei in Ordnung, sagte Meyer. „Wir brauchen Kostentransparenz bei solchen Vorhaben.“

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