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Nach Reform : Mehr Haushalte in Hamburg und SH bekommen Wohngeld

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In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der bezuschussten Haushalte um 42,5 Prozent. MV liegt bundesweit an der Spitze.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2017 | 11:10 Uhr

Wiesbaden/Hamburg/Kiel | Nach der Wohngeldreform haben 2016 mehr Haushalte in Hamburg und Schleswig-Holstein einen Mietzuschuss bekommen als im Vorjahr. Ihre Zahl legte binnen Jahresfrist (Stichtag: 31. Dezember) in der Hansestadt um 39,5 Prozent auf 13.780 zu, das sind 1,4 Prozent aller Privathaushalte in der Stadt. Hierfür wurden – zur Hälfte jeweils – von Bund und Stadt fast 26 Millionen Euro ausgegeben oder rein rechnerisch 14 Euro je Einwohner, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Bei der 2016 in Kraft getretenen Reform wurden neben dem Anstieg der Bruttokaltmieten und der Einkommen auch die höheren Nebenkosten berücksichtigt. „Von der Erhöhung des Wohngelds profitieren insbesondere Familien sowie Rentner“, stellten die Statistiker fest.

In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Haushalte, die einen Mietzuschuss erhielten, um 42,5 Prozent auf 24.144. Das sind 1,7 Prozent aller Privathaushalte. Land und Bund bewilligten rund 48 Millionen Euro an Zuschuss oder rein rechnerisch 17 Euro pro Einwohner.

Der Anteil der Haushalte, die Wohngeld bekommen, war in Mecklenburg-Vorpommern (3,3 Prozent) am höchsten, am niedrigsten in Bayern (0,9 Prozent). Bund und Land gaben bundesweit rund 1,15 Milliarden Euro aus, ein Zuwachs von 68 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Rein rechnerisch bezuschusste der Staat das Wohnen mit 14 Euro pro Einwohner.

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