Finanzspritze von Bund und Land : Mehr Geld für Schulsozialarbeit

Schüler zeigen immer problematischeres Sozialverhalten. Die Schulen rufen nach Unterstützung. Bund und Land öffnen jetzt verstärkt die Finanztöpfe.

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14. April 2011, 10:27 Uhr

Das schleswig-holsteinische Bildungsministerium will vor allem an Grundschulen die Schulsozialarbeit finanziell stärker unterstützen. Man verfüge im Doppelhaushalt 2011/12 erstmals über einen eigenen Haushaltsansatz in Höhe von 2,5 Millionen Euro, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Vom kommenden Schuljahr an sollen die Mittel fließen, mit denen Schulen möglichst frühzeitig bei Erziehungskonflikten und Verhaltensproblemen Hilfe erhalten sollen.
Aus Bundesmitteln stünden weitere 13 Millionen Euro bereit, mit denen die Kommunen Schulsozialarbeit im gesamten Schulbereich finanzieren könnten. Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP) sagte, das Geld sei eine wesentliche Hilfe für Schulen, die immer mehr mit Schülern mit problematischem Sozialverhalten zu tun hätten.
(dpa, shz)

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