Nord- und Ostsee : Meeresschutz: Greenpeace klagt gegen die Bundesregierung

Schweinswale, Seevögel und Co. werden zu wenig geschützt, kritisieren Umweltverbände. Das Verwaltungsgericht Köln ist eingeschaltet.

shz.de von
27. Januar 2015, 13:53 Uhr

Berlin | Mehrere Umweltverbände haben die Bundesregierung wegen aus ihrer Sicht mangelhaften Meeresschutzes verklagt. In zehn Schutzgebieten in Nord- und Ostsee seien auch acht Jahre nach ihrer Ausweisung keine Schutzmaßnahmen in Kraft. So begründen Greenpeace, WWF, BUND, Nabu, Umwelthilfe, WDC (Whale und Dolphin Conservation) und der Naturschutzring ihre Klage. Sie wurde am Dienstag beim Verwaltungsgericht Köln gegen das Bundesamt für Naturschutz eingereicht.

Nach EU-Recht müssten Schweinswale, Seevögel, Sandbänke und Riffe geschützt werden. Neben Fischerei fänden dort aber auch Sand- und Kiesabbau, der Bau von Windkraftanlagen und die Suche nach Öl- und Gasvorkommen statt.

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