Hochwasserschutz : Lauenburg fordert volle Kostenübernahme

Höhere Uferpromenade, mobile Schutzwände: Die geplanten Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser in Lauenburg werden teuer. Das Land SH schränkt die Kostenübernahme ein.

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25. September 2014, 13:45 Uhr

Lauenburg | Die Stadt Lauenburg hat vom Land die Umsetzung des nach dem verheerenden Elbhochwasser 2013 zugesagten Hochwasserschutzes angemahnt. Die Stadtvertretung sei überrascht, dass mit einem Mal die Kosten der geplanten Schutzvorkehrungen kritisiert werden, heißt es in einer am Mittwochabend von der Stadtvertretung einstimmig verabschiedeten Resolution. Noch im Mai 2014 seien sich alle Beteiligten darüber einig gewesen, dass Sicherheit und Nachhaltigkeit Vorrang haben müssten, heißt es darin. Kostenbeschränkungen habe es ausdrücklich nicht gegeben.

Das von Kommune, externen Fachleuten und Bürgern gemeinsam erarbeitete Konzept sieht vor, die Uferpromenade höher zu legen und bei Bedarf mit mobilen Schutzwänden zu erhöhen. Außerdem sollen Spundwände verhindern, dass Elbwasser in die Unterstadt einsickert.

Die Kosten sollen bis zu 34 Millionen Euro betragen. Vor rund zwei Wochen hatte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) erklärt, das Land sehe sich zwar in der Verantwortung, einen effizienten Hochwasserschutz zu fördern, der aber wirtschaftlich angemessen sein müsse. Im Oktober will der Minister mit der Stadt weitere Gespräche führen.

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