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Erzieher fordern mehr Geld : Kita-Streiks auch an mehreren Orten in SH

vom

Nach Hamburg ist heute Schleswig-Holstein an der Reihe: Eltern müssen ihre Kinder anderweitig unterbringen.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2015 | 07:50 Uhr

Kiel | Am Dienstag Hamburg, am Mittwoch Schleswig-Holstein: Mitarbeiter kommunaler Kindertagesstätten sind am Morgen in einen Warnstreik getreten.

Erzieher und Sozialarbeiter legten in mehreren Landesteilen die Arbeit nieder. Sie fordern eine höhere Eingruppierung und damit eine deutlich bessere Bezahlung. In Flensburg waren nach Angaben der Gewerkschaft Verdi neun Kitas an elf Standorten geschlossen, in Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) vier. In Pinneberg und Steinburg im Kreis Stormarn waren insgesamt sechs Kitas im Warnstreik. Angekündigt waren auch Einschränkungen in Itzehoe, Halstenbek, Appen, Elmshorn, Wedel und Heide.

„Die Aufgaben sind gewachsen. Inzwischen haben die Mitarbeiter ja nicht nur einen Erziehungs-, sondern auch einen Bildungsauftrag“, sagte Verdi-Sprecher Jens Festersen. Am Donnerstag startet in Düsseldorf die dritte Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaft Verdi verlangt bundesweit im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst eine Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und Tätigkeitsmerkmale. Die Forderungen würden im Durchschnitt auf ein Einkommensplus von zehn Prozent hinauslaufen.

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