Notenzeugnis und Schulartenempfehlung : Karin Prien stellt neue Grundschulverordnung vor

Grundschulzeugnisse sollen wieder Noten enthalten.

Grundschulzeugnisse sollen wieder Noten enthalten.

Die neue Verordnung tritt zum 1. August in Kraft. Die Bildungsministerin will die Kompetenzen von Schülern stärken.

shz.de von
28. Juni 2018, 12:33 Uhr

Kiel | Noten ab Klasse drei, verbindliche Schulartenempfehlungen und verpflichtendes Erlernen einer verbundenen Schreibschrift: Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat am Donnerstag alle Grundschulen Schleswig-Holsteins über die zum 1. August in Kraft tretende neue Grundschulverordnung informiert.

Standardmäßig seien unter anderem Notenzeugnisse mit ergänzendem Kompetenzraster vorgesehen, teilte das Ministerium am Donnerstag in Kiel mit. Zudem werde es wieder eine schriftliche Empfehlung zum Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule geben. Außerdem sollen die „Fertigkeiten und Kenntnisse in der deutschen Sprache beim Lesen und in der Rechtschreibung und in der Mathematik“ gestärkt werden.

Die Verbesserung der Kompetenzen stehe im Mittelpunkt der neuen Fachanforderungen. Alle Kinder sollen beispielsweise eine verbundene Schreibschrift erlernen und einen Grundwortschatz erwerben. In den Grundschulen werde das Fundament gelegt für den weiteren Lebensweg der Kinder, „umso wichtiger ist es, dass dieses Fundament solide und tragfähig ist“, sagte Prien.

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