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Schutz vor Influenza-Viren : Heiner Garg rät Schleswig-Holsteinern zur Grippeschutzimpfung

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Eine Impfung könne die Ausbreitung eindämmen, sagt der Gesundheitsminister. Risikogruppen sollten sich schützen.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2017 | 11:02 Uhr

Kiel | Gesundheitsminister Heiner Garg hat die Schleswig-Holsteiner aufgerufen, sich jetzt gegen Grippe impfen zu lassen. „Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto eher kann eine Ausbreitung der Erkrankung eingedämmt werden“, sagte der FDP-Politiker am Freitag. „Damit können auch diejenigen geschützt werden, die selbst keine Impfung erhalten können, wie beispielsweise Säuglinge bis zu einem Alter von sechs Monaten.“

In Schleswig-Holstein gebe es bereits vereinzelte Nachweise von Influenza-Viren, sagte der Minister. Als besondere Risikogruppen gelten alle Menschen ab 60, chronisch Kranke, Frauen ab dem vierten Schwangerschaftsmonat, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, medizinisches Personal und generell alle, die mit vielen Menschen Kontakt haben. Weil sich die Influenza in Gemeinschaftseinrichtungen leicht ausbreiten kann, halten Experten auch eine Impfung für Kinder und Jugendliche generell für sinnvoll.

In der Saison 2016/2017 hatte es in Deutschland eine schwere Grippewelle gegeben. Sechs Millionen Arztbesuche gingen auf Grippe zurück. 30.000 Klinik-Einweisungen wegen Grippe bedeuteten fast eine Verdopplung gegenüber 2015/16. Betroffen waren vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren. Laut Robert-Koch-Institut ist gerade bei den Senioren die Impfquote mit rund 35 Prozent besonders niedrig. Als optimaler Impfzeitpunkt für die jährliche Influenza-Impfung gilt der Herbst. Bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist, dauert es bis zu zwei Wochen.

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