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Küstenkoalition in SH : Günther: Mindestens noch ein Ministerwechsel in Albigs Kabinett

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Der CDU-Fraktionschef wettert in der Sommerpause: Albig sei angeschlagen und „als Gegner eine denkbar günstige Konstellation“.

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2015 | 07:04 Uhr

Kiel | CDU-Fraktionschef Daniel Günther geht von mindestens einem weiteren Ministerwechsel im Kabinett des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) bis zur Landtagswahl 2017 aus. „Sowohl Innenminister Stefan Studt als auch Sozialministerin Kristin Alheit (beide SPD) sind erheblich angeschlagen“, sagte Günther der Deutschen Presse-Agentur. Alheit steht wegen der Vorkommnisse in den „Friesenhof“-Mädchenheimen unter Druck, Studt wegen eines angespannten Verhältnisses zur Polizei.

Günther geht dennoch davon aus, dass das Dreierbündnis aus SPD, Grünen und SSW bis zur Wahl durchhält. „Im Moment merkt man der Koalition an, dass Machterhalt die Truppe zusammenschweißt“, sagte der Oppositionsführer. Trotzdem stehen die Zeichen für einen Regierungswechsel in zwei Jahren nach Ansicht des Christdemokraten günstig. „Die entscheidenden Indikatoren sind gegeben“, sagte Günther. „Wir haben eine Regierung, die keinen besonderen Esprit versprüht und einen Regierungschef, der offenkundig von der Bevölkerung als nicht besonders gestaltungsfreudig und sympathisch wahrgenommen wird.“ Albig sei angeschlagen und deshalb „als Gegner eine denkbar günstige Konstellation“.

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