Özdemir, Habeck, Hofreiter : Grünen-Parteibasis wählte Spitzenkandidaten – 59 Prozent Beteiligung

70 Prozent der Schleswig-Holsteiner Grünen haben gewählt, sagt Monika Heinold. Sie drückt Habeck die Daumen.

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16. Januar 2017, 18:27 Uhr

Berlin/Kiel | An der Wahl der Spitzenkandidaten der Grünen für die Bundestagswahl haben sich rund 59 Prozent der Parteimitglieder beteiligt. Die grüne Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein, Finanzministerin Monika Heinold, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Kiel, sie hätte sich insgesamt eine höhere Beteiligung gewünscht. „Toll ist allerdings, dass wir in Schleswig-Holstein mit fast 70 Prozent die höchste Wahlbeteiligung bundesweit vorweisen können. Insgesamt war die Urwahl eine coole und motivierende Aktion.“

Zur Wahl standen Parteichef Cem Özdemir, Fraktionschef Anton Hofreiter und Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck. Als einzige weibliche Bewerberin hat Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt ihren Platz im Spitzenduo sicher.

Wen die 35.853 Grünen, die sich an der Urwahl beteiligten, im Bundestagswahlkampf an der Spitze haben wollen, wird erst am Mittwoch bekanntgegeben. Heinold will gemeinsam mit dem Landesvorstand und weiteren Grünen die Bekanntgabe in der Landesgeschäftsstelle in Kiel verfolgen. „Natürlich habe ich in meinem vollen Terminkalender Platz frei geräumt, um das live am Ticker zu verfolgen, da geht es mir wie vielen Grünen in SH, die mitfiebern.“

Heinold drückt Habeck die Daumen. „Er ist ein großartiger Politiker, positioniert und profiliert.“ Aber egal wie es komme, „es gibt immer ein lachendes und ein weinendes Auge, denn natürlich hätte ich Robert gerne auch weiterhin als aktiven Landespolitiker an meiner Seite“.

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