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Acht Sperrgebiete : Geflügelpest in SH: Neue Fälle nachgewiesen

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Es nimmt kein Ende: An mehreren Orten wurden wieder infizierte Wildvögel gefunden.

Kiel | Experten haben bei weiteren Wildvögeln in Schleswig-Holstein ein hoch ansteckendes Geflügelpest-Virus festgestellt. Es gibt aktuell acht Sperrbezirke im Land.

Mittlerweile ist die Geflügelpest des Subtyps H5N8 in fast allen Bundesländern nachgewiesen worden. Auch in Europa grassiert der Erreger – in Ungarn, Frankreich und den Niederlanden sind zahlreiche Hausgeflügelhaltungen betroffen. Um die Tiere in Schleswig-Holstein zu schützen, gelten die Stallpflicht und die Biosicherheitsmaßnahmen unverändert.

Nach Angaben des Umweltministeriums vom Freitag bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut das Virus bei einem Greifvogel aus dem Kreis Plön, vier Möwen aus Lübeck sowie einem Silberreiher, einer Wildgans und zwei Graureihern aus verschiedenen Teilen des Kreises Herzogtum Lauenburg. Bei einer Graugans aus Neumünster und einem Schwan aus dem Kreis Steinburg gab es weitere Nachweise. Deren Gesamtzahl in Schleswig-Holstein hat sich dem Ministerium zufolge bei Wildvögeln nunmehr auf 146 erhöht.

Foto: Umweltministerium
 

Bundesweit wurde seit Ausbruch der Tierseuche im November 2016 die Geflügelpest in 906 Fällen bei Wildvögeln und in 75 Fällen bei Vögeln aus Geflügelhaltungen, Zoos und Tierparks amtlich festgestellt. Betroffen waren 47 Wildvogelarten.

Foto: Friedrich-Loeffler-Institut
 

 

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erstellt am 24.Feb.2017 | 17:29 Uhr

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