Bahnverkehr nach Westerland : Entlastung für Sylt-Pendler: Neuer Zug und Freigabe des Intercity verlängert

Mit sechs Wagen und zehn Minuten Verspätung setzte sich am Mittwoch der 6.42-Uhr-Zug mit Pendlern in Klanxbüll in Bewegung.

Mit sechs Wagen und zehn Minuten Verspätung setzte sich am Mittwoch der 6.42-Uhr-Zug mit Pendlern in Klanxbüll in Bewegung.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz verkündete am Abend zwei Maßnahmen zur Verringerung des Bahn-Chaos.

shz.de von
28. September 2017, 20:30 Uhr

Westerland/Husum | Für Sylt-Pendler ist es ein kleiner Lichtblick: Dem Verkehrsverbund Nah.SH ist es gelungen durchzusetzen, dass die Freigabe des IC 2073 um 15:26 ab Westerland für Pendler verlängert wird. Das teilte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz am Donnerstagabend bei einer Diskussionsveranstaltung unserer Zeitung in Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) mit.

Die Freigabe gilt für Fahrgäste, die mit Zeitkarten des Schleswig-Holstein-Tarifs auf der Strecke unterwegs sind. Sie soll nun bis zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember bestehen bleiben. Ursprünglich hätte die Freigabe für den IC 2073 nur bis Anfang Oktober gelten sollen.

<p>Landesminister Bernd Buchholz muss Lösungen finden, um die Zug-Ausfälle zu vermeiden.</p>
dpa

Landesminister Bernd Buchholz muss Lösungen finden, um die Zug-Ausfälle zu vermeiden.

Es ist nicht die einzige Entlastung, die Buchholz gestern versprechen konnte. Der DB Regio soll ab dem 6. Oktober für zunächst einen Monat ein zusätzlicher Zug mit sieben Waggons zur Verfügung stehen, der von der Firma BTE (Bahn Touristik Express) angemietet wird, einem Tochterunternehmen des Autozugbetreibers RDC Deutschland. Die Wagen sind noch bis Dienstag auf der HKX-Strecke zwischen Hamburg und Köln im Einsatz und werden erst wieder zum Weihnachtsgeschäft benötigt, erläuterte BTE-Geschäftsführer Tobias Schiedermeier.

Bernd Buchholz räumte allerdings auch ein, dass dies nicht die Probleme auf der Strecke löse. Es schaffe aber Erleichterung, so der Minister.  

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