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„German Symposium“ in London : Energiewende als Europa-Projekt: Albig wirbt für Atomausstieg

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Gemeinsam mit Christian Wulff und Joschka Fischer ist Ministerpräsident Torsten Albig in London zu Gast. Dort fordert er eine überregionale und internationale Vernetzung.

London | Die Energiewende mit Atomausstieg muss nach Ansicht der schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig ein europäisches Projekt werden. „Wenn wir wirklich ohne Atomstrom und mit immer weniger fossilen Brennstoffen auskommen wollen, brauchen wir die überregionale und internationale Vernetzung“, sagte der SPD-Politiker nach Angaben der Staatskanzlei am Mittwoch in London. Beim „German Symposium“ der London School of Economics and Political Science warb Albig für den Atomausstieg.

Weder atomare Strahlung noch klimafeindliches Kohlendioxid respektierten die nationalen Grenzen, argumentierte Albig. Daher dürfe Deutschland nicht in die energiepolitische Kleinstaaterei zurückfallen. „Und daher dürfen sich auch einzelne Bundesländer nicht aus der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stehlen.“

Das „German Symposium“ wird von einer Studentenvereinigung der Londoner Hochschule organisiert. An fünf Tagen diskutieren die Teilnehmer über Themen aus deutscher Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur.

Außer Albig sind in diesem Jahr unter anderem der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff (CDU), Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) dabei.

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erstellt am 11.Mär.2015 | 10:33 Uhr

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