Jahresrückblick Schleswig-Holstein und Hamburg : Das war 2014 - von Oktober bis Dezember

Seehunde sterben, Kettensägenmassaker in Flensburg, Feuerwehrleute als mutmaßliche Brandstifter. Das vierte Quartal im Rückblick.

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29. Dezember 2014, 15:24 Uhr

1. Oktober: Seehundsterben in der Nordsee

Ein toter Seehund, der Mitte Oktober auf Sylt gefunden wurde.
Carsten Rehder/dpa
Ein toter Seehund, der Mitte Oktober auf Sylt gefunden wurde.
 

Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer beginnt ein Seehundsterben. Auslöser ist eine Variante der Vogelgrippe. Wissenschaftler finden in den Kadavern Influenza-Viren vom Typ H10N7. Insgesamt werden von Anfang Oktober an knapp 1600 tote oder todkranke Tiere gefunden, gut 1000 davon auf den vier großen Nordseeinseln. Am 21. November hat das Seehundsterben seinen Höhepunkt offenbar überschritten, die Zahl der toten und sterbenden Tiere nimmt ab, sagen Wissenschaftler.

 

2. Oktober: Führungswechsel bei der SH-CDU

Ingbert Liebing (v.) und Reimer Böge.
Markus Scholz/dpa
Ingbert Liebing (v.) und Reimer Böge.
 

Die Christdemokraten im Norden mit einem weiteren personellen Umbruch. Reimer Böge kündigt aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug als Landesvorsitzender an. Als Nachfolger zeichnet sich früh der Bundestagsabgeordnete Ingbert Liebing ab, der am 15. November auch gewählt wird. Zwei Tage nach Böges Ankündigung gibt Johannes Callsen seinen Rücktritt als Landtagsfraktionschef bekannt. Diesen Posten übernimmt am Tag darauf der Hochschulexperte Daniel Günther. Bemerkenswert: Anstatt die Schwäche der Regierung nach dem Wende-Rücktritt nutzen zu können, beschäftigt sich die größte Oppositionspartei mit sich selbst.

 

6. Oktober: Gruner ohne Jahr

G+J-Chefin Julia Jäkel mit ihrem Ehemann Ulrich Wickert.
Imago/Madoga Media
G+J-Chefin Julia Jäkel mit ihrem Ehemann Ulrich Wickert.

Europas größter Medienkonzern Bertelsmann hat beim Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr (G+J) nun allein das Sagen. Die Gründerfamilie Jahr zieht sich komplett aus dem Hamburger Medienhaus zurück, das Titel wie „Stern“, „Brigitte´“ und „Geo“ herausgibt. Bertelsmann hielt bereits 74,9 Prozent der G+J-Anteile und übernimmt zum 1. November die 25,1 Prozent der Jahrs. Das Medienhaus wird von der Rechtsform einer AG & Co KG in eine GmbH & Co KG umgewandelt. Anfang Dezember folgt die Bestätigung das Gerüchts, dass der Standort am Hamburger Baumwall zur Disposition steht. Und es hält sich hartnäckig des Gerücht, dass über den Standort Norderstedt im Kreis Segeberg nachgedacht wird.

 

7. Oktober: Der große Lenz stirbt

Siegfried Lenz 2009 bei einem Interview.
Maurizio Gambarini/dpa
Siegfried Lenz 2009 bei einem Interview.

Siegfried Lenz stirbt in Hamburg. Sein berühmtester Roman „Deutschstunde” gehört zum Kanon der deutschen Literatur. Bundespräsident Joachim Gauck nennt ihn „einen der ganz großen”.

 

8. Oktober: Neue Landesverfassung ohne Gottesbezug

Torsten Albig.
Markus Scholz/dpa
Torsten Albig.
 

Schleswig-Holstein bekommt eine reformierte Landesverfassung mit mehr Bürgerrechten und Minderheitenschutz. Dafür gibt es im Landtag die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Es scheitert allerdings der Plan mehrerer Abgeordneter, darunter Ministerpräsident Albig, in die Präambel einen Gottesbezug aufzunehmen.

 

19. Oktober: Tragisches Ende der Bambus-Bar auf Sylt

Wolfgang Gdanietz und seine Frau Elli in diesem Frühjahr vor der Bambus-Bar in List auf Sylt.
Reußner
Wolfgang Gdanietz und seine Frau Elli in diesem Frühjahr vor der Bambus-Bar in List auf Sylt.

Bambus-Klaus und seine Bar waren eine Institution in List. Klaus starb 2012 an Lungenkrebs, nun erliegt auch sein Bruder Wolfgang Gdanietz der tückischen Krankheit. Er hatte Klaus am Totenbett versprochen, die Bar in seinem Sinne weiter zu führen.

 

23. Oktober: Kettensägen-Dreh in Flensburg

Szene aus dem Horror-Streifen aus Flensburg: Ein Maskierter mit Kettensäge und sein Opfer.
Screenshot Youtube
Szene aus dem Horror-Streifen aus Flensburg: Ein Maskierter mit Kettensäge und sein Opfer.

Drei junge Männer aus Flensburg machen auf sich aufmerksam, weil sie ein Kettensägen-Video drehen, um es auf Youtube zu stellen. Eine Frau verletzt sich bei einem Sturz, weil sie das inszenierte Kettensägenmassaker für echt hält und fliehen will. Viele Flensburger sind sauer, aber die Amateurfilmer kündigen an, weiter zu machen. Neu ist die Idee nicht. „Prank”- (Streich-)Videos sind seit Jahren ein Hit bei Facebook, vor allem in den USA.

 

26. Oktober: HSH Nordbank übersteht „Stresstest”

Die HSH Nordbank besteht den Banken-Stresstest der Europäischen Zentralbank, nachdem sie zuvor als Wackelkandidat gegolten hatte. Danach besitzt sie genug Kapital, um auch starken wirtschaftlichen Belastungen in den kommenden Jahren standzuhalten. Zu dem guten Ergebnis habe die im Sommer 2013 von sieben auf zehn Milliarden Euro aufgestockte Garantie der Bundesländer entscheidend beigetragen. Die ist allerdings vorläufig und wird von der EU noch überprüft. Bei dem Stresstest überprüft die EZB, ob die Banken schwere Turbulenzen an den Finanzmärkten durch solide Eigenkapitalausstattungen überstehen würden.

 

28. Oktober: Grausamer Arbeitsunfall auf dem Feld

Ein 52-jähriger Landwirt kommt bei Erntearbeiten in Erfde (Kreis Schleswig-Flensburg) ums Leben. Er war in einen Häcksler geraten. Das Bild vor Ort ist so grausam, dass die Feuerwehrleute traumatisiert sind. Sie müssen psychologisch betreut werden.

 

29. Oktober: Leiche von Patrick B. entdeckt

Der Fundort der Leiche ist von der Polizei mit Flatterband markiert worden.
Volkert Bandixen
Der Fundort der Leiche ist von der Polizei mit Flatterband markiert worden.

Der 25 Jahre alte Mann wurde seit dem 1. September vermisst. Ende Oktober dann der grausame Fund in Bredstedt im Kreis Nordfriesland. Patrick B. wurde erstochen, die Leiche unter einem Gartenteich versteckt. Ein mutmaßlicher Täter legt anschließend ein Geständnis ab.

 

30. Oktober: Traumschiff „Deutschland” ist pleite

Die Eigentümergemeinschaft stellt für das berühmte Kreuzfahrtschiff „MS Deutschland” Insolvenzantrag. Vorausgegangen waren Jahre voller Pech und Pannen der einst vom Unternehmer Peter Deilmann aus Neustadt in Holstein in Auftrag gegebenen „Deutschland”. Der Insolvenzverwalter findet bis Mitte Dezember keinen Käufer, eine geplante Weltreise wird abgesagt. Das ZDF dreht unterdessen weitere Traumschiff-Folgen - allerdings zunächst die Landszenen ohne das Schiff.

 

1. November: Hamburg kauft „Rote Flora“

Das autonome Kulturzentrum „Rote Flora“ im Hamburger Schanzenviertel ist wieder im Besitz der Stadt. Die Johann-Daniel-Lawaetz-Stiftung hat Grundstück und Immobilie als Treuhänderin für 820.000 Euro gekauft. Zuletzt gehörte die Flora dem Immobilienunternehmer Klausmartin Kretschmer, der jedoch Insolvenz anmelden musste. Er versetze die linksautonome Szene mit Umbauplänen und Räumungsandrohungen immer wieder in Aufruhr. Kretschmer hatte die „Rote Flora“ 2001 für umgerechnet 190.000 Euro von der Stadt gekauft.

 

8. November: Dithmarscher scheitern an Erfindung der Grill-Sauna

Ein Grill: Gut für Würstchen, schlecht als Saunaheizung.
Imago/Biky
Ein Grill: Gut für Würstchen, schlecht als Saunaheizung.

Aufsehen erregendes Unglück in Heide: Mithilfe eines Holzkohlegrills wollen Menschen in Heide ein Badezimmer zur Sauna machen. Das geht grundlich schief. Zehn müssen wegen Rauchvergiftung ins Krankenhaus, darunter sechs Kinder. „Dumm und unverständlich“, kommentiert ein Sprecher der Feuerwehr.

 

8. November: Zwei Tote bei Unfall mit McLaren-Sportwagen

In diesem McLaren saßen zwei Menschen.
Büh
In diesem McLaren saßen zwei Menschen.

Bei einer Verkaufsveranstaltung in Norderstedt steigt ein Junge in einen knallgelben Sportwagen. Der 26 Jahre alte Fahrer kann das Auto nicht unter Kontrolle halten und fährt in einen Wagen im Gegenverkehr. Beide Fahrer sterben, der Junge ist traumatisiert.

 

12. November: Weiterer Stellenabbau bei der HSH Nordbank

Constantin von Oesterreich.
Constantin von Oesterreich.

„Wir gehen davon aus, dass in den nächsten drei Jahren rund ein Fünftel der Arbeitsplätze abgebaut werden muss, also rund 500 von 2600 Vollzeitstellen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Constantin von Oesterreich. Die Bank hat bereits viele Arbeitsplätze eingebüßt. Vor der Finanzkrise beschäftigte sie rund 5000 Mitarbeiter, einschließlich Teilzeitbeschäftigten, heute noch rund 3000.

 

12. November: Yachthalle in Neustadt brennt nieder

In Neustadt in Holstein geht eine Ausstellungshalle mit 40 neuen Yachten in Flammen auf. Die Boote und die Halle werden komplett zerstört. Der Schaden beträgt 30 Millionen Euro. Die Yachten gehörten Händlern und sollten verkauft werden. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

 

17. November: Todesfalle B5

Der Wagen wurde bei dem Aufprall in den Graben geschleudert.
Helmuth Möller
Der Wagen wurde bei dem Aufprall in den Graben geschleudert.

Bereits der achte tödliche Unfall des Jahres auf der B5: Bei Schmedeswurth im Kreis Dithmarschen kommt ein 27 Jahre alter Mazda-Fahrer ums Leben, als er in einen Lkw im Gegenverkehr prallt. Auf der Bundesstraße, die durch Nordfriesland und Dithmarschen führt und wichtigste Verkehrsverbindung an der Westküste nördlich von Heide ist, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen.

 

18. November: Doppelmord im Stall in Haale

Feuerwehrleute finden die Leichen von zwei Frauen bei Löscharbeiten in einem Stall in Halle zwischen Rendsburg und Hohenwestedt. Die 83-Jährige und ihre 57 Jahre alte Tochter betrieben in dem kleinen Dorf einen heruntergekommenen Gnadenhof für Pferde. Der Täter legte einen Brand im Stall, den die Feuerwehr aber schnell löschen kann. Die Staatsanwaltschaft setzt 5000 Euro Belohnung für Hinweise zur Aufklärung des Gewaltverbrechens aus. Kurz darauf wird ein 28-Jähriger verhaftet. Die Frauen sollen Kunden bei dem Automechaniker gewesen sein.

 

19. November: Carsten Rodbertus endgültig raus bei Prokon

Bei einer Pressekonferenz nach dem Insolvenzantrag traten sie noch gemeinsam auf: Dietmar Penzlin (l.) und Carsten Rodbertus.
dpa/Carsten Rehder
Dietmar Penzlin (l.) und Carsten Rodbertus.

Die Auseinandersetzungen des Insolvenzverwalters Dietmar Penzlin mit dem früheren geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer Carsten Rodbertus werden außergerichtlich beigelegt. Eine Schadenersatzklage gegen Rodbertus kann mangels Vermögen nicht erhoben werden. Der selbsernannte Öko-Pionier, der 75.000 Anleger dazu brachte, 1,4 Milliarden Euro in Prokon-Genussrechte zu investieren, zieht sich als Gesellschafter und Geschäftsführer zurück. Zudem darf er „künftig in keiner Form mehr in Sachen Prokon tätig werden oder öffentliche Erklärungen abgeben“.

 

20. November: Tod einer Rinderherde in Bokholt-Hanredder

Die getöteten Rinder werden abtransportiert.
Schönstedt
Die getöteten Rinder werden abtransportiert.

Der amtlich angeordnete Abschuss einer Rinderherde im Kreis Pinneberg sorgt für Aufsehen und Proteste. Das Ordnungsamt begründet die Tötung der 21 Tiere durch einen Jäger damit, dass die Herde verwildert und nicht mehr zu bändigen gewesen sei. Es habe die Gefahr bestanden, dass die Galloway-Rinder auf die A23 laufen.

 

25. November: Hohe Haftstrafen im Yagmur-Prozess

Die Eltern der getöteten Yagmur (links und 2. von rechts) am Tag der Plädoyers neben ihren Verteidigern.
Christian Charisius/dpa
Die Eltern der getöteten Yagmur (links und 2. von rechts) am Tag der Plädoyers neben ihren Verteidigern.

Die 27-jährige Mutter wird zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes, der Vater zu viereinhalb Jahren Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte „besondere Schwere der Schuld“ sieht das Gericht nicht. Ansonsten hätte die Täterin keine Chance gehabt, nach 15 Jahren wieder frei zu kommen. Die dreijährige Yagmur war kurz vor Weihnachten 2013 in der Wohnung ihrer Eltern an den Folgen schwerer Misshandlungen durch die Mutter gestorben. Der 26 Jahre alte Vater wusste nach Ansicht der Richter von den Misshandlungen, habe diese aber nicht gestoppt. Das Mädchen war von Geburt an von Jugendämtern betreut worden.

 


1. Dezember: Pflegeeltern von Chantal vor Gericht

Fast drei Jahre nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal beginnt vor dem Landgericht Hamburg der Prozess gegen die Pflegeeltern. Die Anklage wirft dem 54-jährigen Mann und der vier Jahre jüngeren Frau aus Hamburg-Wilhelmsburg fahrlässige Tötung und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht vor. Chantal hatte am 15. Januar 2012 eine Tablette geschluckt. Sie glaubte offenbar, diese helfe gegen Übelkeit. Tatsächlich war es Methadon.

 

4. Dezember: Sylt-Shuttle geht wohl an US-Firma

Hans Leister, Henry Posner III und Carsten Carstensen von der Railroad Development Corporation glauben daran, dass der Autozug bald ihrer ist.
Boom
Hans Leister, Henry Posner III und Carsten Carstensen von der Railroad Development Corporation glauben daran, dass der Autozug bald ihrer ist.

Die Railroad Development Corporation (RDC) wird für die zehn Jahre ab 2015 wohl den Zuschlag für den Betrieb des Autozugs nach Sylt erhalten. Bewerben wollen sich auch das Land Schleswig-Holstein und die Bahn. Das Land wird wegen eines Planungsfehlers allerdings nicht zum Zuge kommen. Die Bahn bietet für die Benutzung der Gleise deutlich weniger als RDC. Die Amerikaner versprechen durchgängig halbstündige Abfahrten von 5 bis 22 Uhr, aber keine niedrigeren Preise.

 

5. Dezember: Polizist erschießt Asylbewerber in Husum

Der Tatort wird von der Spurensicherung mit einem Zelt geschützt.
Helmut Möller
Der Tatort wird von der Spurensicherung mit einem Zelt geschützt.

Ein Mann aus Somalia bedroht zunächst Nachbarn in einem Haus mit einem Messer. Nachdem die Polizei eingetroffen ist, stürmt er auf die Straße und bedroht einen der Beamten. Der erschießt ihn. Die Staatsanwaltschaft geht von Notwehr aus.

9. Dezember: Jedes vierte Atomfass in Brunsbüttel beschädigt

154 der 573 bislang untersuchten Fässer mit radioaktiven Abfällen in den Kavernen seien erheblich beschädigt, zieht der Konzern Vattenfall vorläufige Bilanz. Messungen hätten aber keine gefährliche Radioaktivität gezeigt. Nun sollen die Fässer nach und nach geborgen werden. Dabei gibt es allerdings ein Problem: 57 Fässer konnten per  Kamera wegen der engen Lagerung in einem unterirdischen Betondepot noch nicht eingesehen werden.

 

10. Dezember: Uthoff schuldet Land 29 Millionen Euro

Die Steuerschulden des insolventen Augenarztes Detlef Uthoff sind deutlich größer als bekannt. Die Steuerschuld gegenüber dem Land beträgt fast 30 Millionen Euro bestätigt der Insolvenzverwalter. Insgesamt hat Uthoff Schulden von annähernd 100 Millionen Euro. 2013 wollte die damalige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke Uthoff einen Teil seiner Steuerschuld erlassen. Über die anschließende Diskussion war Gaschke gestürzt.

 

12. Dezember: Feuerwehrleute in Ahrensburg als mutmaßliche Brandstifter

Neben Funkgeräten und Pyrotechnik fanden die Beamten mehrere Ausgaben des Stormarner Tageblatts mit Berichten über die Brandstifter bei den Tatverdächtigen.
Peter Wüst
Neben Funkgeräten und Pyrotechnik fanden die Beamten mehrere Ausgaben des Stormarner Tageblatts mit Berichten über die Brandstifter bei den Tatverdächtigen.
 

Die seit Herbst 2013 anhaltende Serie von Brandstiftungen in Ahrensfelde (Kreis Stormarn) ist aufgeklärt. Alle sechs mutmaßlichen Täter sitzen in Untersuchungshaft. Vier von ihnen sind Mitglieder der Feuerwehr Ahrensfelde, die anderen beiden sollen von ihnen angestiftet worden sein.

20. Dezember: Geisterfahrer auf A7

Der 74-Jährige fuhr frontal mit seinem Auto in einen anderen Wagen.
Krüger
Der 74-Jährige fuhr frontal mit seinem Auto in einen anderen Wagen.

Am Samstagmorgen vor dem 4. Advent fährt ein 74-Jähriger in Büdelsdof auf die A7 - und nimmt die falsche Fahrbahn. Bei einer Kollision kurz darauf stirbt der Geisterfahrer, eine 33-Jährige aus Kiel wird schwer verletzt. Die Autobahn wird mehrere Stunden gesperrt.

24. Dezember: Das Weihnachtshochwasser

Die Feuerwehr pumpt in Schmalfeld (Kreis Segeberg) Keller leer.
Friederichs
Die Feuerwehr pumpt in Schmalfeld (Kreis Segeberg) Keller leer.
 

Es regnet in Schleswig-Holstein. An den Tagen vor Weihnachten. Am Heiligabend. Am ersten Weihnachtstag. Erst am 26. Dezember hört der Dauerregen auf. Keller laufen voll, Flüsse steigen über die Ufer, Wiesen werden zu Seenplatten.  Die Feuerwehr ist tagelang im Dauereinsatz.

(mit dpa)

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