Wolfgang Kubicki : "Darauf muss personell reagiert werden"

Wolfgang Kubicki fordert inhaltliche und personelle Konsequenzen aus den Wahlergebnissen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Foto: dpa
Wolfgang Kubicki fordert inhaltliche und personelle Konsequenzen aus den Wahlergebnissen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Foto: dpa

Die Bundestagsfraktion der FDP braucht eine neue Führung, sagt Wolfgang Kubicki. Er macht Birgit Homburger mitverantwortlich für schlechte Wahlergebnisse.

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28. März 2011, 12:16 Uhr

Der Kieler FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Kubicki hat angesichts der schlechten Wahlergebnisse seiner Partei in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine Erneuerung an der Spitze der Bundestagsfraktion angeregt. Die Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger sei als Landesvorsitzende in Baden-Württemberg mitverantwortlich dafür, dass die Liberalen um den Einzug in den Landtag bangen müssten. "Das ist ein Menetekel; darauf muss inhaltlich und personell reagiert werden", sagte Kubicki. "Die Bundestagsfraktion sollte intensiv darüber nachdenken, sich eine neue Führung zu geben."
Kubicki forderte jedoch nicht den Rückzug des Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle, sondern verwies auf Beratungen der Parteigremien an diesem Montag sowie den FDP-Parteitag im Mai. Die schnelle Kehrtwende in der Atompolitik nach den Katastrophen in Japan sei jedoch nicht glaubwürdig gewesen und kein Ausweis solider Politik.
(dpa, shz)

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