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Landtagswahl 2017 : CDU-Chef Liebing will Ministerpräsident werden

vom

Bei der Landtagswahl 2017 will CDU-Chef Ingbert Liebing gegen Ministerpräsident Torsten Albig antreten.

Kiel | „Mein Ziel ist es, 2017 Ministerpräsident zu werden. Ich traue mir das zu“, sagte Ingbert Liebing den „Lübecker Nachrichten“. Der Bundestagsabgeordnete ist seit November Vorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein. Die Wahl an die CDU-Spitze sei für ihn mit der Bereitschaft verbunden gewesen, zur Landtagswahl von Berlin zurück in den Norden zu wechseln, erklärte Liebing. Offiziell werde die CDU im Herbst einen Fahrplan vereinbaren. Mit CDU-Landtagsfraktionschef Daniel Günther sei er sich einig.

Sein Ziel sei es, die CDU bei der Wahl so stark wie möglich zu machen. Die FDP, der er mit Fraktionschef Wolfgang Kubicki „einen sicheren Wiedereinzug“ ins Parlament zutraue, sei „Lieblings-Koalitionspartner“. Aber auch ein Bündnis mit den Grünen hält Liebing für denkbar. Allerdings müssten die Grünen „klare Bekenntnisse“ zur Verkehrsinfrastruktur ablegen - etwa zur Autobahn 20, zur Fehmarnbeltquerung oder zur Elbumfahrung.

Die Landesregierung aus SPD, Grünen und SSW werde „als abgewirtschaftet wahrgenommen“, sagte Liebing der Zeitung. Albig sei nur noch „auf seine pastorale Wirkung bedacht“, während SPD-Parteichef Ralf Stegner der entscheidende Stichwortgeber sei. Mit dessen negativer Wirkung nach außen sei Stegner aber zugleich „einer der besten Mitarbeiter der CDU“.

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erstellt am 25.Apr.2015 | 09:19 Uhr

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