Johannes Callsen : Callsen - heimatverbundener Wirtschaftspolitiker

Der Neue mit dem Neuen:   Der  desig nierte CDUFraktionschef Johannes Callsen (rechts) mit  Wirtschaftsminister Jost de Jager auf dem Brarupmarkt in Süderbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg). Foto: kuhl
Der Neue mit dem Neuen: Der desig nierte CDUFraktionschef Johannes Callsen (rechts) mit Wirtschaftsminister Jost de Jager auf dem Brarupmarkt in Süderbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg). Foto: kuhl

Bodenständig und besonnen - Johannes Callsen ist der Prototyp eines heimatverbundenen Norddeutschen. Ein Porträt.

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19. August 2011, 10:43 Uhr

Kiel | Der schlanke, blonde Mann tritt höflich und freundlich auf. Der designierte Chef der CDU-Landtagsfraktion in Kiel gilt als sehr ruhig und gewissenhaft, aber auch als jemand, der strategisch denken kann.
Geboren wurde der 45-jährige Wirtschaftsexperte in Langdeel in der Gemeinde Mohrkirch (Kreis Schleswig-Flensburg). Dort lebt er mit seiner Frau und den beiden fünf und neun Jahre alten Töchtern auch heute. Sein Abitur machte er 1985 im wenige Kilometer entfernten Satrup.
Es folgten Ausbildung und Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst in Kappeln und Kiel. Nachdem er einige Jahre als Beamter für die Stadt Kappeln und den Kreis Schleswig-Flensburg gearbeitet hatte, zog es ihn nach einem Jahr als Assistent des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Börnsen zurück nach Kiel. Dort arbeitete er bis zu seinem Einzug als Direktkandidat in den Landtag 2005 als Pressereferent bei der Industrie- und Handelskammer.
Der breiten Öffentlichkeit ist der Mann, der Christian von Boetticher als CDU-Fraktionschef nachfolgen soll, eher unbekannt. In seiner Fraktion erwarb er sich als stellvertretender Vorsitzender durchaus Respekt. In die CDU trat Callsen 1986 ein. Seit 2006 ist er stellvertretender Schatzmeister im Landesvorstand seiner Partei.
Callsens Hobbys sind Geschichte, Literatur und Kultur. Er war jahrelang Vorsitzender des Kulturvereins Mohrkirch und der Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg. Zudem ist er Mitglied im Beirat des Heimatvereins der Landschaft Angeln. Auch literarisch bleibt er heimatverbunden: Bereits als Schüler schrieb er ein heimatgeschichtliches Buch.

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