zur Navigation springen

„Spiegelbilder - Stegner in Schleswig-Holstein“ : Buch über SPD-Vize - Björn Engholm huldigt Ralf Stegner

vom

25 Porträts in einem Band - und alle über Ralf Stegner. Am Abend wird das Jubiläums-Buch über den SPD-Politiker gefeiert.

Kiel | Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Björn Engholm (SPD) stellt am Dienstagabend ein Buch über den SPD-Bundesvize und Ralf Stegner vor. Das Konzept: 25 Persönlichkeiten aus SH schreiben über Ralf Stegner - auf 300 Seiten. „Spiegelbilder - Stegner in Schleswig-Holstein“ heißt das Buch zum 25-jährigen Stegner-Jubiläum. Damals startete Ralf Stegner in die Kieler Politik - als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Arbeitsministerium. Unter den Autoren sind Ministerpräsident Torsten Albig, die frühere Ministerpräsidentin Heide Simonis (beide SPD), FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki und Uli Wachholtz, Präsident des Unternehmensverbands Nord. Es geht um Erfolge und Niederlagen, Ehrgeiz und den Willen zur Macht.

Ralf Stegner ist Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein, Fraktionsvorsitzender im Kieler Landtag und Bundesvize der SPD. Er zählt zum linken Flügel der Partei, hat sich vehement für den Mindestlohn eingesetzt und geht beim Thema Steuererhöhungen auf Konfrontationskurs mit Parteichef Gabriel. Er gilt als scharfer intellektueller Denker, aber auch als hartnäckiger und unangenehmer Kritiker innerhalb und außerhalb seiner Partei. Unter anderem daran zerbrach einst die CDU-SPD-Koalition unter Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Stegner war damals zeitweise Innenminister.

Stegner selbst twitterte am Dienstagmorgen gewohnt selbstbewusst über die bevorstehende Buchvorstellung am Abend.

Herausgeber des Buches ist Heiner Volkers, Freund und früherer Büroleiter Stegners. Er bewegte viele Weggefährten und Kritiker zum Mitmachen. Wolfgang Kubicki beschreibt Stegner in seinem Beitrag erwartungsgemäß als „selbstgefälligen Naseweis“, die Historiker Uwe Danker und Jürgen Weber bescheinigen ihm, dass Stegner Machiavelli gelesen und verstanden habe. Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) soll Heiner Volkers auch gefragt haben, berichten die Kieler Nachrichten. Er habe abgesagt.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Sep.2015 | 10:44 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen