Koalitionsverhandlungen : Anke Spoorendonk als Kulturministerin?

SSW-Spitzenkandidatin Anke Spoorendonk möchte Ministerin in der neuen Regierung werden. Foto: rtn
SSW-Spitzenkandidatin Anke Spoorendonk möchte Ministerin in der neuen Regierung werden. Foto: rtn

"Ich brenne für Kultur", sagt die Spitzenkandidatin des SSW, Anke Spoorendonk. Sie möchte Teil des neuen Kabinetts werden. SPD und Grüne begrüßen das.

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25. Mai 2012, 09:34 Uhr

Kiel | Die Spitzenkandidatin des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), Anke Spoorendonk, will Ministerin in einer neuen Landesregierung von SPD, Grünen und SSW in Schleswig-Holstein werden. Das gab sie auf einer Pressekonferenz am Mittwoch nach der Runde der Koalitionsgespräche in Kiel bekannt. Die Entscheidung für ihren Eintritt ins Kabinett sei im SSW besprochen und von SPD und Grünen begrüßt worden. Ihr künftiges Ressort steht noch nicht fest. Allerdings sagt die 64-Jährige. "Ich brenne für Kultur!"
Informationen, nach denen Spoorendonk Chefin eines Ressorts mit den lediglich zwei Abteilungen für Kultur und Europa werde, wies SPD-Chef Stegner zurück. Weder werde sich die Zahl der Ministerien in der neuen Landesregierung erhöhen, noch "werden wir nicht lebensfähige Ressorts oder Katzentische schaffen". Über den Zuschnitt der künftigen Regierung werde am Schluss der Koalitionsgespräche verhandelt.
Spoorendonk wäre die erste Vertreterin der dänischen Minderheit, die in Schleswig-Holstein mitregiert. 1947 in Busdorf bei Schleswig geboren, besuchte sie einen dänischen Kindergarten und eine dänische Schule. Sie studierte in Kopenhagen Geschichte und Germanistik und arbeitete als Studienrätin an einer dänischen Schule in Flensburg.

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