Geesthacht : Anhänger mit Atom-Müll umgekippt - keine Radioaktivität gemessen

Drei Fässer seien geringfügig beschädigt worden, so das Energiewendeministerium. Niemand sei gefährdet gewesen.

Avatar_shz von
28. Juli 2016, 21:05 Uhr

Geesthacht | Unfall im Forschungsreaktor Geesthacht: Beim Transport von teilweise schwachradioaktivem Abfall ist Donnerstagnachmittag der Anhänger eines Gabelstaplers umgekippt. Dabei sind drei Fässer geringfügig beschädigt worden. Das teilte das Kieler Energiewendeministerium mit.

Die Atomaufsicht prüfe den Fall. Bei einem Fass, bei dem zwei Deckelschrauben nicht vollständig angezogen waren, habe sich der Deckel verzogen. „Dabei ist eine etwa faustgroße Menge Bleigranulat ausgetreten, bei dem keine Radioaktivität festzustellen war“, so das Ministerium. „Die anderen Fässer blieben dicht.“ Ein Mitarbeiter der mit dem Transport betrauten Fremdfirma habe sich am Wagen eine ambulant behandelte Platzwunde am Kopf zugezogen.

Die Fässer stammten aus dem Gebäude der Sammelstelle für schwachradioaktiven Abfall und sollten einer Inspektion unterzogen werden. Personal oder Bevölkerung und seien nicht gefährdet gewesen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert