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Handball : Pokal: Klare Siege für Flensburg und Kiel

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In der zweiten Runde setzt sich die SG Flensburg-Handewitt zuhause gegen Liga-Konkurrent Magdeburg mit 26:16 durch. Ein glanzvolles Spiel liefern die Norddeutschen aber nicht ab. Der THW hat auswärts keine Probleme mit Drittligist Wallau.

Flensburg | Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben das Achtelfinale um den DHB-Pokal erreicht. Der Tabellen-Vierte der Bundesliga besiegte am Mittwoch in der heimischen Flens-Arena den SC Magdeburg mit 26:16 (12:8). Bester Werfer beim Sieger war Anders Eggert mit sechs Toren, Michael Haaß traf viermal für den SCM.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt, die in der Bundesliga sowohl gegen die SG als auch gegen Meister THW Kiel Heimsiege gefeiert hatten, waren stark ersatzgeschwächt angetreten. Magdeburgs Trainer Frank Carstens hatte für seinen verletzten Kreisläufer Bartosz Jurecki den erst 19 Jahre alten Nachwuchsspieler Tim Ackermann in die Startformation berufen.

Angesichts der angespannten personellen Situation versuchten die Magdeburger zunächst mit Erfolg, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Flensburger, bei denen Regisseur Thomas Mogensen nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel sein Comeback feierte, die Partie besser in den Griff. Acht Minuten vor Schluss hieß es 23:16 für die SG, die einen letztlich ungefährdeten, aber auch glanzlosen Sieg feierte.

Einfacher hatte es der Titelverteidiger. Der Auftakt in den Pokalwettbewerb wurde für den THW zum Selbstgänger: 39:24 (18:8) setzte sich Kiel beim überforderten Drittligisten SG Wallau durch und zog damit im Schongang in die dritte Runde ein.

Die SG Wallau, die Mitte der 90er Jahre als SG Wallau-Massenheim ihre Glanzeit mit zwei deutschen Handball-Meisterschaften und zwei Siegen im Pokalwettbewerb hatte, war gestern Abend kein echter Prüfstein für den THW Kiel. Fünf Minuten lang durften die Hausherren mitspielen (4:4), dann machten die Kieler ernst und zogen mit einem 7:0-Lauf innerhalb von zehn  Minuten auf und davon (11:4). Der Drittligist, der in der ersten Runde noch mit einem 32:29 gegen den Bundesligisten  ThSV Eisenach überraschte, mühte sich zwar redlich, musste die Übermacht des Gastes aber neidlos anerkennen. Vor allem  Kiels Kreisläufer Rene Toft Hansen hatte jede Menge Freiheiten, die er allein in den ersten 30 Minuten zu acht Treffern nutzte.

Auch nach dem Wechsel spulten die Kieler routiniert und locker ihr Programm herunter und bauten den Vorsprung weiter aus, ohne sich dabei verausgaben zu müssen. Am Ende stand ein 39:24-Kantersieg für den THW auf dem Spielbogen.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 22:16 Uhr

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