Nach dem Luther-Jahr : Podiumsdiskussion: Wie viel Reformation brauchen wir noch?

Die Gäste auf dem Podium (v.l.n.r.): Schriftsteller Feridun Zaimoglu, Landesbischof Gerhard Ulrich und Ministerpräsident Daniel Günther.

Die Gäste auf dem Podium (v.l.n.r.): Schriftsteller Feridun Zaimoglu, Landesbischof Gerhard Ulrich und Ministerpräsident Daniel Günther.

sh:z-Kulturchef Martin Schulte diskutiert das Thema mit Ministerpräsident Daniel Günther, Landesbischof Gerhard Ulrich und Schriftsteller Feridun Zaimoglu.

Martin Schulte ist Leiter der Kulturredaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. von
14. Dezember 2017, 15:27 Uhr

Martin Luther und die Reformation waren allgegenwärtig in diesem Jahr. Der Kirchenerneuerer wurde in Veranstaltungen gefeiert, seine Thesen wurden neu gedeutet – oder gleich ganz neu geschrieben. Es ging dabei oft um den historischen Luther, den menschlichen Luther, den fehlgeleiteten Luther und natürlich auch um die Marke Luther, die auf alles geklebt wurde, was es zu vermarkten galt. Aber wie aktuell kann ein Thema sein, das 500 Jahre zurückliegt, wie groß ist der Einfluss auf die heutige Gesellschaft noch? Was haben die Veranstaltungen rund um das Reformationsjahr 2017 – außer der Diskussion um einen zusätzlichen Feiertag – wirklich bewirkt? Diese Fragen wollen wir in einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 21. Dezember, ab 19 Uhr in der Rendsburger Christkirche beantworten.

Dann werden Ministerpräsident Daniel Günther (re.), der Landesbischof Gerhard Ulrich (Mi.) und der Schriftsteller Feridun Zaimoglu (li.), der mit „Evangelio“ den Roman zum Luther-Jahr geschrieben hat, mit sh:z-Kulturchef Martin Schulte darüber sprechen, wie viel Reformation der Mensch heute noch braucht und in seiner Lebensrealität überhaupt noch verstehen kann.

Die Karten für die Podiumsdiskussion sind ab sofort für drei Euro in allen sh:z-Kundencentern erhältlich. Die Eintrittsgelder werden der Rendsburger Kindertafel gespendet.
 

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