Bargteheide : Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Beide Autofahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Foto: rtn
Beide Autofahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Foto: rtn

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind am Dienstag in der Nähe von Bargteheide zwei Menschen schwer verletzt worden. Die B404 wurde gesperrt.

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27. September 2012, 10:33 Uhr

Bargteheide | Ein verhängnisvoller Irrtum war offenbar die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall auf der B404 bei Bargteheide (Kreis Stormarn). Kurz vor dem Ende der Bundesstraße, nur wenige Meter vor dem Übergang zur A21, ging der 74-jährige Fahrer eines VW-Transporters aus Stuvenborn offenbar davon aus, dass er sich bereits auf der in beide Richtungen zweispurigen Autobahn befand. Der Mann wollte dem von rechts einfädelnden Verkehr Platz machen, so dass er auf die vermeintliche linke Fahrspur fuhr. Diese Spur war jedoch die Gegenspur der Bundesstraße. Der Fahrer eines entgegenkommenden VW Golf konnte nicht mehr auszuweichen. Beide Fahrzeuge prallten frontal zusammen. Der Transporter-Fahrer und der 39-jährige Golf-Fahrer aus Rendsburg wurden schwer in den Wracks eingeklemmt.

Glücklicherweise sieht der Rettungsplan für den Bereich aufgrund des Übergangs zwischen Bundesstraße und Autobahn sowie der Grenze zwischen zwei Gemeinden vor, dass sofort zwei mit schwerem Gerät ausgestattete Feuerwehren zu Unfällen alarmiert werden. Die Feuerwehrleute aus Hammoor waren mit der Rettung des 74-Jährigen betraut, während die Kollegen aus Bargteheide gleichzeitig an dem Golf arbeiteten.
Der 74-jährige Fahrer des Transporters erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Lübecker Krankenhaus eingeliefert. Der Golf-Fahrer wurde per Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Erkenntnisstand schwebt der 39-Jährige noch in Lebensgefahr.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme ware die A21 für rund zweieinhalb Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.

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