Medien : "Zeitungsprojekt Vorbild für andere Grenzregionen"

Wolfgang Börnsen lobt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit des sh:z mit dänischen Zeitungen.

Avatar_shz von
23. April 2013, 10:53 Uhr

Berlin/Flensburg | "Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag setzt einen Meilenstein in der Medienpolitik". Das erklärte Wolfgang Börnsen, medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zur Zusammenarbeit des sh:z mit der dänischen Zeitung "Jydske Vestkysten" sowie der beiden Minderheiten-Zeitungen "Flensborg Avis" und "Nordschleswiger". Berichte und Meinungen aus vier verschiedenen Quellen, vier verschiedenen Einschätzungen, auszutauschen, könne zu einem Gewinn für die Bürger auf beiden Seiten der Grenzen werden, sagte Börnsen. Voraussetzung dafür sei die Eigenständigkeit der Partner, "denn unsere Demokratie gründet sich auf Meinungsvielfalt". Wiederholt setze der sh:z damit ein Signal für eine grenzüberschreitende Informationspolitik. Das 2009 begonnene Projekt "Unter Nachbarn" habe eine bedeutende Erweiterung erfahren, wie auch die Arbeit der dänischen und deutschen Minderheit eine große Öffentlichkeit, so Börnsen. Was im Printbereich möglich ist, solle auch von Funk und Fernsehen in grenzüberschreitenden Projekten aufgenommen werden. "Wir werden von Berlin aus, andere Grenzregionen ermuntern, dem Flensburger Beispiel zu folgen", sagte der CDU-Politiker.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen