Mehr Abiturienten : Zehn Schulen bekommen Oberstufe

Landesbildungsministerin Waltraud Wende (parteilos). Foto: dpa
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Landesbildungsministerin Waltraud Wende (parteilos). Foto: dpa

Bordesholm, Nortorf, Büdelsdorf, Lauenburg, Büchen, Bargteheide, Sandesneben, Handewitt, Schönberg und Kellinghusen: Hier bekommen die Gemeinschaftsschulen Oberstufen.

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16. Mai 2013, 05:49 Uhr

Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) hat zehn neue Oberstufen an Gemeinschaftsschulen genehmigt. "Wir wollen mehr Abiturientinnen und Abiturienten in Schleswig-Holstein, und wir haben nun die Weichen gestellt", sagte die Ministerin am Mittwoch in Kiel.
Sie betonte erneut, dass es "kein Abitur light" gibt. Es gebe keine qualitativen Differenzen, egal ob das Abitur in einem Gymnasium, in einer Gemeinschaftsschule oder in einem beruflichen Gymnasium erworben wird. "Der Weg ist verschieden, der Abschluss ist gleichwertig", bekräftigte Wende.

Wende erwartet weitere Anträge


Nach Prüfung der Schülerzahlen und der zu erwartenden Schülerströme werden die Gemeinschaftsschulen Bordesholm, Nortorf, Büdelsdorf, Lauenburg, Büchen, Bargteheide, Sandesneben, Handewitt und Kellinghusen eigene Oberstufen einrichten. Zusätzlich wird im August die Gemeinschaftsschule in Schönberg eine Genehmigung erhalten, die dann die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.
Die Ministerin geht davon aus, dass in der kommenden Zeit weitere Anträge gestellt und auch genehmigt werden könnten. Ein bereits vorliegender Antrag aus Trittau sei nicht abgelehnt, sondern mit Blick auf die Entwicklung der Schülerströme lediglich verschoben worden.
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