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Orkane in SH : „Xaver“, „Christian“ und „Kyrill“ im Sturm-Quartett

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Herbst bringt auch die Stürme. Die Spuren der Orkane „Christian“ und „Xaver“ sind noch sichtbar. Aber erinnern Sie sich noch an „Lothar“ und „Joachim“? Das Sturm-Quartett zum Ausdrucken.

Es wird wieder windig in Schleswig-Holstein. Der ehemalige Hurrikan „Gonzalo“ zieht von Schottland nach Dänemark. Die Ausläufer überqueren am Dienstag und Mittwoch Norddeutschland - mit Sturmböen von 75 Kilometern pro Stunde an der Nordsee, Windböen an der Ostsee und Gewittern auch im Binnenland. Die Sturmsaison 2014 beginnt also. Zeit für einen spielerischen Rückblick auf die Stürme der vergangenen Jahre. Das Sturm-Quartett auf shz.de zum Ausdrucken und Ausschneiden.

Bildbearbeitung: Laura Westphal
Bildbearbeitung: Laura Westphal

Die Wunden, die die Orkane „Christian“ und „Xaver“ Schleswig-Holstein vor einem Jahr zugefügt haben, sind noch immer nicht alle verheilt. Christian richtete am 27. und 28. Oktober nicht nur in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Dänemark schwere Schäden an, sondern auch in Südengland, Südschweden und den Niederlanden. „Xaver“ hinterließ am 5. Dezember erst in Schottland Verwüstungen, sorgte dann an der Nordseeküste für Sturmfluten und fegte dann über die Ostsee hinweg.

Bildbearbeitung: Laura Westphal
Bildbearbeitung: Laura Westphal

„Daria“ war der erste Orkan in einer Serie schwerer Stürme im Jahr 1990. Der Sturm traf am 25. und 26. Januar vor allem Nord- und Mitteleuropa. Mindestens 94 Menschen starben. „Lothar“ zog am 26. Dezember 1999 über West- und Mitteleuropa hinweg - und wütete vor allem in Nordfrankreich, der Schweiz, Süddeutschland und Österreich.

 

Bildbearbeitung: Laura Westphal
Bildbearbeitung: Laura Westphal

Der Orkan „Kyrill“ forderte am 18. und 19. Januar 2007 in Europa 47 Todesopfer. Über eine Million Menschen waren zeitweilig ohne Strom. Flüge wurden gestrichen, Straßen gesperrt, Fährverbindungen eingestellt. Das Orkantief „Quimburga“ vom 13. November 1972 ist vor allem den Niederländern noch in Erinnerung geblieben – dort richtete es die größten Schäden an. Es verwüstete aber auch Teile von England, Belgien und Norddeutschland.

Bildbearbeitung: Laura Westphal
Bildbearbeitung: Laura Westphal

„Joachim und „Xynthia“ waren die ersten großen Stürme unseres Jahrzehnts. Joachim suchte am 15. und 16. Dezember 2011 Mitteleuropa heim. „Xynthia“ war vom 26. bis 28. Februar 2010 vor allem auf den Kanarischen Inseln, der Iberische Halbinsel und in Frankreich aktiv.

Bildbearbeitung: Laura Westphal
Bildbearbeitung: Laura Westphal

Noch ein Paar: „Ulli“ und „Andrea“. Erst war „Ulli“ ein Sturm, dann ein Orkan, der am 3. Januar 2012 über Deutschland fegte. Am 5. Januar folgte dann „Andrea“. Sie riss Bäume aus, überflutete Straßen und deckte Dächer ab. In Bayern starb eine Frau.

Bildbearbeitung: Laura Westphal
Bildbearbeitung: Laura Westphal
  Die beiden letzten Kandidaten dieses Quartetts: Die Gewitterfront des Tiefdruckgebiets „Ela“ überzog am 9. und 10. Juni 2014 vor allem NRW, Hessen und Niedersachsen. Sturmtief „Paula kam – wie die meisten in unserer Aufstellung – im Winter nach Deutschland und Österreich, nämlich vom 26. bis 27. Januar 2008.

 

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erstellt am 21.Okt.2014 | 16:15 Uhr

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