Neumünster : X-Factor: Jennifer ist raus

'Ich kann Dich leider nicht mitnehmen': Jurymitglied Das Bo verkündete  Jennifer Hans am Dienstagabend das überraschende Aus. Die 20-Jährige wird nicht in die Live-Shows kommen. Foto: VOX
"Ich kann Dich leider nicht mitnehmen": Jurymitglied Das Bo verkündete Jennifer Hans am Dienstagabend das überraschende Aus. Die 20-Jährige wird nicht in die Live-Shows kommen. Foto: VOX

"Wir haben die Problematik der Bandbreite", hieß es seitens der Jury: Die Neumünsteranerin Jennifer Hans musste die Casting-Show X-Factor verlassen - und nahm es locker.

Avatar_shz von
14. Oktober 2011, 07:40 Uhr

Neumünster | Es hagelte bedauernde Kommentare, Freunde konnten es gar nicht fassen: Jennifer Hans (20) kommt bei dem Gesangswettbewerb "X-Factor" auf Vox nicht in die Live-Shows. "Deine Ausstrahlung hat mich total überzeugt, aber wir haben die Problematik der Bandbreite. Wir müssen in den Live-Shows verschiedene Stimmungen anbieten, ich musste mich entscheiden. Ich kann Dich leider nicht mitnehmen", erklärte Jurymitglied Das Bo am Dienstagabend der Beatshock-Sängerin. Diese nahms gelassen: "Schade, das muss ich so hinnehmen. Ich hätte gerne gezeigt, dass ich mich entwickeln kann."
Die Reaktion auf das Aus im Freundes- und Bekanntenkreis war eindeutig: "Mein Facebook-Account ist noch mehr als sonst geplatzt, auch in vielen Mails sagen mir alle, dass sie das ungerecht finden und dass sie mich gerne in den Live-Shows gesehen hätten. Es gab viel Trost und Zuspruch", sagt Jennifer Hans.
Ausflug in die X-Factor-Welt hat Spuren hinterlassen
Sie hat ihre persönlichen Favoriten: "Ich fiebere in meiner Gruppe vor allem mit Martin Madeja (19, Marl), der wird es ganz weit bringen, aber auch mit Raffaela Wais (22, Berlin). Der Sieger kommt aber wahrscheinlich von den Großen, da sehe ich Rufus Martin (35, Berlin) als möglichen Sieger."
Der Ausflug in die X-Factor-Welt hat Spuren in ihrem Leben hinterlassen: Sie habe viele Kontakte geknüpft, Musiker, Produzenten und Promis kennengelernt, viele neue Songs einstudiert und neues Selbstvertrauen gewonnen. "Bühnenerfahrung habe ich ja schon von Beatshock her, daher musste ich mich nicht wie andere mit Lampenfieber herumplagen. Aber ich wurde richtig gefordert und habe neue Musikrichtungen einstudiert." Auch mit Mitkandidaten hat sie sich angefreundet. Jennifer: "Dafür, dass ich eigentlich als Scherz bei X-Factor mitgemacht hatte und ich nicht wie viele andere um jeden Preis Superstar werden wollte, ist das schon cool und krass, unter die besten acht Kandidaten meiner Altersklasse aus 25 000 Bewerbern zu kommen. Das ist der Ego-Push des Jahrhunderts für mich."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen