Klein Pampau : Wohnhaus von Flammen zerstört

Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. Foto: Jann
Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. Foto: Jann

Ein Wohngebäude im Herzogtum Lauenburg ist am Donnerstag in Flammen aufgegangen. Starker Wind beschleunigte den Brand. Die Bewohner konnte sich retten.

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01. Februar 2013, 08:34 Uhr

Klein Pampau | Ein Großfeuer hat am Donnerstag in den frühen Morgenstunden ein Wohnhaus in der Gemeinde Klein Pampau bei Büchen im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schutt und Asche gelegt. Für die 80 Feuerwehrleute aus gab es nichts zu retten. Das Ehepaar, das in dem Haus lebte, konnte sich retten. "Die beiden haben verdammtes Glück gehabt", berichtete Polizeisprecherin Sonja Kurz.
Die Bewohnerin war gegen 3.15 Uhr von ihrem eigenen Husten aufgewacht, ausgelöst durch den Brandrauch. Die 51-Jährige und ihr Mann (56) brachten sich in Sicherheit, dann ging ihr Haus in einem Wäldchen am Baumschulenweg in Flammen auf. Der stürmische Wind sorgte für eine rasend schnelle Brandausbreitung und rieb die Flammen auch in mehrere große Tannen, die wie Fackeln in Sekundenschnell verbrannten. Die Feuerwehrleute konnten durch den Einsatz von mehreren Strahlrohren aber ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude verhindern.
"Nach Einschätzung der Bewohnerin dürfte das Feuer im Bereich der Küche ausgebrochen sein, warum, versuchen jetzt die Kollegen der Geesthachter Kripo zu klären", sagte Sonja Kurz. Die Schadenshöhe stand zunächst nicht fest. Während der erste Einsatz bis gegen neun Uhr dauerte, mussten um 13.30 Uhr noch einmal aufflammende Brandnester von den Klein Pampauer Feuerwehrleuten abgelöscht werden.

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