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Technologiezentrum : "Wir leisten Starthilfe"

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Interview mit Andrea Kislat, Leiterin des Technologiezentrums Flensburg. Das Interview führte Angela Jensen.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2008 | 04:11 Uhr

Worin besteht die Aufgabe des Technologiezentrums?

Junge Firmen und Existenzgründer können sich bei uns einmieten und bekommen von uns Unterstützung für ihren Einstieg in die Geschäftswelt.
Wie ist das Prozedere, welche Branchen sind vertreten?
Die meisten Firmen haben, wie der Name schon sagt, im weitesten Sinne mit Technologie zu tun. Innovative Geschäftsideen mit hohen Investitionen und/oder neuer Technik bekommen bei uns ihre Chance. Wir leisten dann Starthilfe.
Wie läuft das praktisch ab?
Die Existenzgründer bewerben sich bei uns. Wir sprechen gemeinsam über die Geschäftsidee, den Platzbedarf und die Perspektiven des Unternehmens. Die WiREG entscheidet dann, ob das neue Unternehmen ins Konzept des Technologiezentrums passt.
Welche Vorteile haben Existenzgründer, die sich bei Ihnen einmieten?
Das Technologiezentrum besteht seit zehn Jahren, die WiREG seit 1996. Wir haben Erfahrungen gesammelt, die wir gern an junge Unternehmen weitergeben und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Wir bieten Büro- und Seminarräume und ein umfangreiches Servicepaket mit z.B. Telefon- und Sekretariats-Aufgaben.
Wie viele Firmen betreuen sie zur Zeit?
Momentan sind es rund 30 Firmen. Doch das ändert sich ständig. Wir haben fast immer freie Räume und Flächen im Angebot. Nachfragen lohnt sich immer!
Wie lange bleiben die jungen Firmen bei Ihnen?
Im Durchschnitt drei bis fünf Jahre. Da wir mit öffentlichen Geldern ausgestattet sind, darf ein Unternehmen sich bei uns höchstens acht Jahre einmieten - das ist gesetzlich geregelt.

Wie ist die Erfolgsquote bei Ihren Existenzgründern?
Die meisten der Unternehmer, nämlich 96 Prozent, etablieren sich fest am Markt und entwickeln sich weiter. Das ist fast doppelt so hoch wie auf dem freien Markt. Da scheitern bis zu 50 Prozent der Existenzgründer in den ersten Jahren.
Können Sie sich an eine Erfolgsstory erinnern?
Es war Anfang der 90’er Jahre, als ein Professor der FH mit zwei Studenten bei mir auftauchte und eine Geschäftsidee zum Thema Internetprovider vorstellte - damals war das revolutionär, denn damit beschäftigten sich nur wenige.

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