Inventur : Wiegen, Messen und Zählen im Tierpark Hagenbeck

Drei Kamtschatkabären freuen sich über die Inventur. Foto: dpa
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Drei Kamtschatkabären freuen sich über die Inventur. Foto: dpa

Im Hamburger Tierpark Hagenbeck haben Mitarbeiter mit der Jahreszählung der Tiere begonnen. Einige ließen sich brav vermessen, andere versuchten ein wenig zu mogeln.

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07. März 2008, 06:30 Uhr

Unter der Leitung von Zootierarzt Michael Flügger wurden Rothschild- Giraffen vermessen, Pelikane gewogen und Alpakas gezählt. "Wir müssen dabei sehr akribisch vorgehen", sagte Flügger. "Bei rund 200 Pelikanen ist Zählen kein leichtes Unterfangen." Auch Elefantenkind Kandy und ihre Schwester Shila mussten sich vor die Messlatte stellen. Shila entwickelt sich seit ihrer Geburt im April 2007 prächtig, hieß es am Donnerstag. Sie sei seitdem über 30 Zentimeter gewachsen. Die Zählung der über 1850 Tiere dauert rund vier Wochen.
Das Gehege der vier Kamtschatkabären stellt die Tierpark- Mitarbeiter vor eine besondere Herausforderung. Die 600 Kilogramm schweren Riesen zählen neben den Kodiakbären zu den größten Landraubtieren der Welt und gehören erst seit September 2007 zum Tierpark. "Da gehen wir natürlich nicht hinein und messen", sagt Cheftierpfleger Walter Wolters. Hier verzichte man auf genaue Daten. "Es reicht zu sehen, dass sich die Tiere gut entwickeln."
Elefantenkind Shila versuchte am Donnerstag mit ihrer Größe ein wenig zu mogeln und zeigt den Pflegern einen breiten Buckel. Gar nicht nötig: Die Männer waren auch so mit der Entwicklung des Jungtieres zufrieden. Zur Belohnung gab es eine große Portion Salat.

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