Neue Technik und hoher Preis : Wieder Ölbohrungen in SH

Eine historische Pferdekopf-Ölpumpe steht heute vor dem Dithmarscher Landesmuseum in Meldorf. Mit ihr förderte RWE Dea von 1939 bis 1994 Öl aus einem Feld zwischen Meldorf und Epenwöhrden. Foto: Emde
Eine historische Pferdekopf-Ölpumpe steht heute vor dem Dithmarscher Landesmuseum in Meldorf. Mit ihr förderte RWE Dea von 1939 bis 1994 Öl aus einem Feld zwischen Meldorf und Epenwöhrden. Foto: Emde

Neue Technik und der hohe Ölpreis machen die Ölfelder in Schleswig-Holstein wieder interessant. RWE Dea will bohren - in der Kieler Bucht, in Preetz und Ost-Plön.

shz.de von
07. August 2013, 02:22 Uhr

Kiel | Der Energiekonzern RWE Dea will in Schleswig-Holstein auf früheren Ölfeldern die Förderung wieder aufnehmen. Erste Bohrungen könnten nicht vor 2015 beginnen, Anträge müssten dafür noch gestellt und behördlich bewilligt werden, sagte ein Konzernsprecher am Montag in Hamburg.
Es handelt sich um Gebiete bei Schwedeneck in der Kieler Bucht, Preetz und Ost-Plön mit einem geschätzten Fördervolumen von insgesamt 660.000 Tonnen Öl. Neue Fördertechniken und der gestiegene Ölpreis hätten die Altfelder wieder attraktiv gemacht. Nach Angaben des Kieler Umweltministeriums hat RWE Dea für das gesamte Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung zugesagt.

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