Statistisches Bundesamt : Weniger Erstklässler in Schleswig-Holstein

Gegen den bundesweiten Trend ist in Schleswig-Holstein die Zahl der neuen Grundschüler gesunken. In Hamburg hingegen wurden mehr eingeschult.

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09. November 2011, 09:32 Uhr

Kiel/Hamburg | Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 seien 24. 500 Kinder eingeschult worden, teilte das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mit.
Das seien 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit verzeichnet das nördlichste Bundesland den drittgrößten Rückgang nach Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. Im Vergleich zum Schuljahresbeginn 2001/02 waren es im Norden sogar 16,9 Prozent weniger Schulanfänger.

Hamburg mit mehr neuen Grundschülern
Hamburg hat dagegen als wachsende Metropole mehr neue Grundschüler als fast alle anderen Bundesländer. Zu Beginn des laufenden Schuljahres wurden 15.100 Abc-Schützen eingeschult, das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Übertroffen wurde dieser Zuwachs lediglich von Nordrhein-Westfalen mit 5,2 Prozent, wo aber der Stichtag für die Einschulung verschoben wurde und deshalb zusätzliche jüngere Kinder in die Grundschulen einrückten. Im Zehn-Jahres-Vergleich zum Schuljahresbeginn 2001/02 verzeichnete Hamburg einen Anstieg von 1,1 Prozent und war damit das einzige westliche Bundesland mit einem Plus.

Bundesweit wurden dieses Jahr 0,7 Prozent mehr Kinder eingeschult als noch im vergangenen Jahr. Im Vergleich starteten allerdings ebenfalls weniger Kinder als noch 2001/02 in die Schulzeit: Um 9,5 Prozent ging die Zahl der Abc-Schützen seitdem in ganz Deutschland zurück.

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