Gerhard Schmid : Wende im Streit um Mobilcom-Millionen

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Die Hintergründe des Millionen-Prozesses und was das Sensations-Urteil für Gerhard Schmid noch bedeutet, lesen Sie in einer Exklusiv-Story in Schleswig-Holstein am Sonntag.

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09. März 2013, 10:12 Uhr

Kiel | Es ist einer der größten Zivilprozesse in Schleswig-Holstein: Die Klage des Insolvenzverwalters der Mobilcom AG, Jan H. Wilhelm, gegen die ehemalige Ehefrau des Firmengründers Gerhard Schmid. Es geht um drei Millionen Mobilcom-Aktien, die Sybille Schmid-Sindram in einem Ehevertrag überschrieben bekam. Wilhelm hatte sie auf Herausgabe des Vermögens verklagt und behauptet, die Aktien seien erst mit der Insolvenz verschoben worden, um die Millionen aus der Insolvenzmasse zu hinterziehen. Wert des Aktienpaketes zum damaligen Zeitpunkt: rund 600 Millionen Euro. Der Vorwurf: Sämtliche Dokumente seien zurückdatiert worden, um nach dem Absturz in die private Pleite noch schnell Vermögen zu sichern.

Jetzt fällte das Landgericht Flensburg ein überraschendes Urteil zu dem Millionen-Deal des einstigen Vorzeige-Unternehmer-Ehepaares und wies die Klage des Insolvenzverwalters ab. Ein klarer Sieg für die Unternehmerin, die zurzeit neue Immobilien-Großprojekte planen soll.

Die Hintergründe des Millionen-Prozesses und was das Sensations-Urteil für Gerhard Schmid und seine Ex-Frau noch bedeutet, lesen Sie morgen in einer Exklusiv-Story in Schleswig-Holstein am Sonntag.

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