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Online-Coaching Fitmio : Weil gesundes Essen Spaß macht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fitmio-Teilnehmerin Sabine Nolzen tauscht Mikrowellen-Essen gegen frisches Gemüse und Co. - und entdeckt die Lust am Kochen.

Fahrdorf | Sie hat strahlend blaue Augen, einen flotten Kurzhaarschnitt und man sieht ihr an, dass sie das Leben genießt. Eigentlich ist Sabine Nolzen ganz zufrieden mit sich. Aber im Moment eben nur eigentlich. Auf Fotos mag sie sich gar nicht mehr leiden und die heimische Waage zeigte noch vor zwei Wochen ein ganzes Stück über 70 Kilogramm an. „Für meinen Geschmack mindestens vier Kilos zu viel“, fand die 53-Jährige.

Da kam das neue Online-Coaching-Programm www.fitmio.de/shz genau richtig. „Ich habe mich spontan und ohne groß nachzudenken angemeldet“, erzählt sie und ist eine von insgesamt fünf Teilnehmerinnen, die mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) den Lesern Bericht erstatten.

In Bewegung ist Sabine Nolzen immer schon gewesen. Wenn sie mit ihren beiden Hunden Milla und Lotte unterwegs ist, dann halten andere kaum mit ihr Schritt. Nur in Sachen Essen, da ist sie eher die Kategorie Kochmuffel. „Einfach mal was Nettes brutzeln, das liegt mir nicht. Ich brauche eine Hand, die mich begleitet“, erzählt sie. Das schnelle Mittagessen kommt häufig aus der Mikrowelle und Maggi & Co. dürfen auch nicht fehlen. „Abends gibt es bei uns meistens Butterbrote und am Wochenende gehen wir gern essen“, ergänzt ihr Mann.

Vor einem Jahr ist das Paar aus Westfalen „der guten Luft und netten Menschen“ wegen in den Norden gezogen und fühlt sich in ihrem Haus in der Nähe der Stadt Schleswig rundum wohl.

Einige Monate musste Hans Artur Nolzen allerdings noch pendeln. „Für mich allein habe ich in der Zeit überhaupt nicht gekocht, dafür aber ständig das, was gerade da war gegessen“, sagt Sabine Nolzen. Am allerliebsten Kuchen und auf den kann sie nur schwer verzichten. „Passiert schon mal, dass ich in der Woche drei Stück von der Eierlikörtorte von unserem Bäcker im Ort aufesse“, schmunzelt sie.

Auch ist Sabine Nolzen ein bekennender Anhänger von Nudeln, Kartoffeln und Brot. „Klar essen wir auch mal Salat, aber das frische Baguette dazu darf nicht fehlen“, sagt Sabine Nolzen. Das Ergebnis: Die Jeans kneift mittlerweile ordentlich.

Auf die wöchentlichen Trainingseinheiten von fitmio.de im umfunktionierten Besprechungszimmer des sh:z-Medienhauses in Flensburg hat Sabine Nolzen richtig Lust. „Man kommt ordentlich ins Schwitzen“, freut sie sich. Seit sie bei fitmio dabei ist, kommt jetzt auch „was Ordentliches auf den Tisch“. Jeden Tag findet sie fünf neue Rezeptvorschläge auf www.fitmio.de/shz. „Die Gerichte sind nicht nur sehr lecker, sondern auch super einfach nachzukochen.“ Ohne zu hungern hat Sabine Nolzen schon 2,5 Kilo abgenommen und am Schluss sollen es sechs Kilos werden. „Meine Hosen sitzen auf jeden Fall schon lockerer“, zieht sie Zwischenbilanz.

Über zwölf Wochen läuft das sh:z-Projekt fitmio.de. „Danach werde ich sicher Mitglied werden“, so Sabine Nolzen. Auch auf die Kommentare ihrer Mitstreiterinnen, die man unter www.shz.de/fitmio nachlesen kann, freut sie sich täglich wieder. Wenn ihr ein Gericht besonders gut gelingt, macht sie ein Foto davon und lädt es hoch.

Rezepte, auf welche die Wahl-Fahrdorferin Lust hat, speichert sie unter ihren Favoriten ab. Seit Neuestem kann man sich die Einkaufsliste dazu auch ausdrucken. „Sehr praktisch“, wie die Teilnehmerin findet. Auch die Zubereitungszeit und die Kalorienanzahl sind angegeben. Für Sabine Nolzen ist die Welt des Kochens spannend geworden. „Es gibt Zutaten, die kannte ich bis jetzt noch gar nicht.“ So hat sie beispielsweise die Tahin-Paste (Sesammus) erst einmal gegoogelt. Fisch mag die 53-Jährige nicht. Dafür liebt sie das gefüllte Putenschnitzel von fitmio. Ebenso Wildreis mit Parmaschinken oder Rigatoni mit Kartoffelstücken stehen jetzt auf dem Programm. Morgens tauscht sie Weißmehl-Brötchen gegen Vollkorn-Schnitten und auch die fünf Löffelchen Zucker in ihrem Kaffee spart sie sich. „Ich finde das fitmio-Programm richtig gut. Man ist nicht allein damit und es ist alles einfach und nachvollziehbar beschrieben. Das Beste ist, dass es Spaß macht“, bringt es Sabine Nolzen auf den Punkt.
 

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