zur Navigation springen

Pferdeseuche : Wegen Rotz: Ein Betrieb in SH bleibt vorerst gesperrt

vom

Im Zuge der Untersuchungen auf die Pferdeinfektionskrankheit ist bei einer Probe eine Nachuntersuchung nötig.

Kiel | Nach der Erkrankung eines ursprünglich aus Schleswig-Holstein stammenden Pferdes in Niedersachsen ist bei einem Pferd aus dem Norden eine Nachuntersuchung auf die Tierseuche Rotz nötig. Weil eine erste Analyse im Jenaer Friedrich-Loeffler-Institut fragliches Ergebnis lieferte, muss in zwei Wochen eine erneute Blutprobe genommen werden, wie das Umweltministerium am Freitag mitteilte. Der Betrieb, von dem das Tier stammt, bleibt bis dahin aus Vorsorgegründen gesperrt.

Das Institut hatte die Probe mit zwei Untersuchungsmethoden analysiert. Während die erste das fragliche Ergebnis erbrachte, lag bei der zweiten Methode ein negatives Ergebnis vor. Eine Probe eines weiteren Tieres war ebenfalls negativ. Insgesamt waren Proben von mehr als 70 Tieren in Schleswig-Holstein untersucht worden.

Rotz war Ende Januar bei einem Sport-Pferd in Niedersachsen festgestellt worden. Die Tierseuche ist erstmals seit fast 60 Jahren wieder bei einem Pferd in Deutschland aufgetreten.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Feb.2015 | 17:13 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen