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Sturm „Christian“ : Viele Züge fahren wieder nach Fahrplan

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Der Zugverkehr in Norddeutschland wurde durch Orkantief „Christian“ gewaltig eingeschränkt. Inzwischen normalisiert sich die Lage jedoch weitgehend.

Kiel/Hamburg | Drei Tage nach dem Orkantief „Christian“ hat sich die Lage in Schleswig-Holstein zunehmend normalisiert. Zwar waren am Donnerstag einige Bahnstrecken immer noch gesperrt, aber die Behinderungen nahmen ab. Die Nord-Ostsee-Bahn meldet keine sturmbedingten Beeinträchtigungen mehr.

Hamburg - Kiel:
Die Strecke ist frei befahrbar. Die Regional-Expresszüge (RE) fahren stündlich auf der gesamten Strecke und halten zusätzlich in Brokstedt, Dauenhof und Horst. Ab Freitag fahren die RE wieder nach Plan. Der SH-Express fährt nicht.

Hamburg - Flensburg:
Die Bahn schätzt, dass die beschädigten Oberleitungen erst am Montag repariert sind. Wer von oder nach Flensburg sowie von oder nach Rendsburg reisen will, sollte über Kiel fahren. Zwischen Neumünster und Nortorf pendeln Busse im Stundentakt. Zwischen Nortorf und Rendsburg fahren Ersatzbusse alle zwei Stunden. Zwischen Rendsburg und Flensburg fahren die Busse stündlich.

Kiel - Rendsburg - Husum:
Sperrung zwischen Rendsburg und Jübek. Hier fahren Kleinbusse, abgestimmt auf die Ankunftszeiten der Züge, die zwischen Jübek und Husum sowie zwischen Kiel und Rendsburg fahren.

Kiel - Flensburg:
Die Strecke ist wieder frei befahrbar. Die bereits angekündigten Bauarbeiten zwischen Eckernförde und Süderbrarup wurden aufgrund der aktuellen Situation abgesagt.

Reisende der Deutschen Bahn werden gebeten, sich vor Fahrtbeginn über die Service-Nummer über ausgefallene Zugverbindungen zu informieren: 0180 6 99 66 33. Auskünfte über Fahrplanänderungen und Ausfälle gibt es außerdem im Internet unter bauarbeiten.bahn.de/norden.

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erstellt am 31.10.2013 | 19:00 Uhr

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