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Nordöstlich der Insel Poel : Vermisste Angler auf der Ostsee – Suche geht weiter

vom

Zwei Angler und ein Fährpassagier sind verschwunden. Das Suchtgebiet ist groß. Die Hoffnung auf einen guten Ausgang nimmt ab.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2015 | 10:39 Uhr

Boiensdorf/Sassnitz | Die Suchaktion nach den beiden vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns vermissten Anglern wird am Samstag fortgesetzt. Ein Streifenboot werde dazu eingesetzt, teilte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei mit. Starke Windböen und der dadurch entstehende hohe Wellengang erschweren jedoch die Suche nach Anhaltspunkten. „Bisher fehlt uns jede Spur, man muss vom Schlimmsten ausgehen“, sagte der Sprecher.

Die 42 und 61 Jahre alten Angler aus dem Raum Eilenburg im Kreis Sachsen waren am Donnerstagmorgen mit ihrem offenen Boot mit Außenbordmotor aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt. Bekannte meldeten sie als vermisst. Am Ufer bei Boiensdorf wurden nur ihr Bootstrailer und der Transporter gefunden. Die Suche nach einem polnischen Fährpassagier, der von einer Autofähre verschwunden sein soll, war schon am Freitag ohne Erfolg beendet worden.

Am Freitagnachmittag war auch die Suche nach den Anglern zunächst eingestellt worden. Gefunden wurde bis dahin nichts - weder das Schiff noch die Angler oder Teile ihrer Ausrüstung. Während der Wind am Donnerstag mit Stärke vier bis fünf über die Ostsee blies, nahm er am Freitag noch zu.

 

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