Reinbek : Ursache für Großbrand weiterhin unklar

Der Brand war im Dachgeschoss des sechsstöckigen Gebäudes ausgebrochen.
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Der Brand war im Dachgeschoss des sechsstöckigen Gebäudes ausgebrochen.

Die Untersuchungen des Brandes in einem Reinbeker Hochhaus dauern noch mehrere Tage an. Ein Feuer im Dachstuhl hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

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07. November 2007, 02:19 Uhr

Nach dem verheerenden Feuer im Dachgeschoss des achtstöckigen Gebäudes suchen Experten der Kriminalpolizei und Sachverständige weiter nach der Brandursache. Erste Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet, teilte die Polizei mit. Der Dachstuhl dürfe noch nicht betreten werden. Ob die Bewohner in die unteren Etagen zurückkehren können, sollen Polizeiangaben zufolge Hausverwaltung und Stadt entscheiden. Bei dem Großstand entstand ein Schaden von rund 200 000 Euro. Verletzt wurde neimand. "Die Schäden entstanden überwiegend durch das Löschwasser", teilte die Polizei mit. In dem Gebäude mit 40 Wohnungen sind 108 Menschen gemeldet. Die Wohnungen seien durch den Brand im Dachstuhl nicht betroffen gewesen.

Der Brand war am Montag Nachmittag ausgebrochen. Rund 160 Retter von Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen und das Gebäude zu evakuieren. Am frühen Abend brannte die Holzkonstruktion des Daches ab. Feuerwehrleute verhinderten eine weitere Ausdehnung der Flammen auf andere Gebäudeteile.
Die Bewohner aus dem Brandhaus mussten Unterschlupf bei Freunden oder Familie suchen, einige von ihnen bezogen nach Angaben der Polizei Nachtlager in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Auch die Mieter der Nachbarhäuser von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Sie konnten am Abend aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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