Fehmarn : Unwetter über der Ferieninsel

Die Fehmarnsundbrücke in schwerem Wetter. Foto: Nyfeler
Die Fehmarnsundbrücke in schwerem Wetter. Foto: Nyfeler

Gewitter, Starkregen: Unwetter über der Ferieninsel Fehmarn. Die Feuerwehren Großenbrode und Heiligenhafen rückten aus, um Keller leer zu pumpen.

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05. Juli 2011, 12:34 Uhr

Vor dem Gewitter hatte sich shz.de-Fotograf Thomas Nyfeler gegenüber der Fehmarnsundbrücke postiert. "Mehr durch einen Zufall entstand das Foto, als ich eine Reihe mit Testaufnahmen begann, um die Kamera einzustellen", berichtet shz.de-Fotograf Nyfeler. "Die Blitze spielten förmlich über der Fehmarnsundbrücke."
Der "größte Kleiderbügel Deutschlands", immerhin schon 48 Jahre, trotzte dem Starkregen und dem schweren Gewitter. Um 3.04 Uhr spielte das Wetter sein Spiel, erst kam der kräftige Wind, dann blieb es kurz still. Was nun folgte, war Gewitterleuchten - zunächst weit und breit kein Gewitter, doch dann krachte es. Einige Lichter in Strukkamp auf Fehmarn gingen in der Häuserreihe an.
Der Starkregen setzte ein. Windgeschwindigkeiten von fast 70 Stundenkilometern und eine Regenmenge von 30 Litern pro Quardatmeter und Stunde brachte zusammen mit dem schweren Gewitter die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Großenbrode und der Heiligenhafener frühzeitig aus dem Bett um einige Keller leer zu pumpen. Auch der wichtigste Kreisverkehr des Ortes habe unter Wasser gestanden, mehrere Straßen mussten gesperrt werden, sagte Heiligenhafens Bürgermeister Heiko Müller. Die Feuerwehr sicherte Häuser mit Sandsäcken. Durch die Hanglage des Ortes mit mehreren Neubaugebieten habe die Kanalisation die Wassermassen nicht schnell genug aufnehmen können, sagte er. Am Montagmorgen war nach Angaben des Bürgermeisters nur noch eine Nebenstraße gesperrt.
(nyf, shz)

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