zur Navigation springen

Starkregen in Berlin : Unwetter im Norden weniger stark als erwartet

vom

Während die Hauptstadt überschwemmt wird, trifft der Starkregen den Norden weniger als befürchtet.

Hamburg/Kiel/Schwerin | Das Unwetter hat den Norden Deutschlands weniger heftig getroffen als befürchtet. In Hamburg sind in der Nacht zum Freitag nach Angaben von Polizei und Feuerwehr durch andauernden Regen mehrere Gullydeckel übergelaufen. Überschwemmungen habe es nicht gegeben. Auch in Schleswig-Holstein fiel heftiger Regen, größere Einsätze verzeichneten die Leitstellen aber nicht.

Stärker betroffen war Mecklenburg-Vorpommern: In Waren mussten die Einsatzkräfte nach Angaben der Regionalleitstelle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte rund 40 Mal ausrücken. Mehrere Keller standen unter Wasser und einige Straßen waren überschwemmt. In Rostock, Schwerin und Neubrandenburg blieb es trotz anhaltenden Regens überwiegend ruhig. Vereinzelt habe es in der Nacht rund um Schwerin Anrufe wegen überfluteter Keller gegeben, teilte die Regionalleitstelle mit.

In Berlin war am Donnerstag Ausnahmezustand: Stundenlanger Starkregen hatte die Hauptstadt unter Wasser gesetzt. Rund 600 Mal musste die Feuerwehr allein in Berlin ausrücken, um vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen abzupumpen. Auch in Nord- und Süddeutschland machen Wassermassen den Einsatzkräften zu schaffen.

zur Startseite

von
erstellt am 30.Jun.2017 | 07:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen