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Sturm und Regen : Umgeknickte Bäume und vollgelaufene Keller

vom

Starker Regen und heftiger Wind: In Hamburg musste die Feuerwehr in der Nacht zahlreiche Male ausrücken. In Schleswig-Holstein war die Lage entspannter.

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2013 | 08:23 Uhr

Hamburg/Kiel | In Hamburg musste die Feuerwehr wegen starken Regens oder Winds 75 Mal ausrücken. „Das ist schon stattlich“, sagte ein Sprecher. Bei 70 Einsätzen pumpten die Feuerwehrler in der Nacht zum Freitag Wasser aus Kellern oder von der Straße. Fünfmal räumten sie Gegenstände weg, die der Wind umgeblasen hatte. Verletzt wurde nach Feuerwehrangaben niemand.

In Schleswig-Holstein war die Lage entspannter, größere Schäden gab es nicht. „Alles im grünen Bereich bei uns!“, sagte ein Sprecher des Kieler Lagedienstes am Freitagmorgen. Mehr als Äste auf der Straße und einige umgeknickte Bäume, hätte es nicht gegeben, teilte die Leitstelle in Elmshorn mit.

Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem ostholsteinischen Festland verbindet, war die ganze Nacht bis kurz nach sieben Uhr für Autos mit Anhänger und Lastwagen gesperrt.

Ein kleines Sturmtief hatte am Donnerstag die Nordseeküste mit Wasser überspült. Auf seinem Zug von Großbritannien in Richtung Osten überquerte „Jannik 2“ am Donnerstag Schleswig-Holstein. Dabei erreichte der Wind in Büsum (Kreis Dithmarschen) sogar eine Spitzengeschwindigkeit von 101 Stundenkilometern, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Die Pegelstände kletterten nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie auf knapp einen Meter über dem mittleren Hochwasser. Das nordfriesische St. Peter-Ording und andere Küstenorte meldeten „Land unter“.

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