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Jahreswechsel : Umfrage zu Vorsätzen 2016: Norddeutsche wünschen sich weniger Stress

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Wenn die Sektkorken an Silvester knallen, denken viele an die vergangenen 365 Tage zurück. Dann nehmen sie sich vor, vieles besser zu machen. Dabei ist die Hitliste der persönlichen Ziele seit Jahren unverändert.

Hamburg | Mehr Sport, weniger Stress: Das steht für viele im Norden ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa wollen 63 Prozent mehr für ein stressfreieres Leben tun. Genau so viele gaben an, sich mehr bewegen zu wollen, wie die DAK-Gesundheit als Auftraggeber der Studie am Montag in Hamburg mitteilte. 62 Prozent wünschen sich mehr Zeit mit der Familie und Freunden. Gut die Hälfte (54 Prozent) der Befragten möchte eine gesündere Ernährung und mehr Zeit für sich selbst (49 Prozent).

Klassische Vorsätze wie Abnehmen (39 Prozent) oder Tabakverzicht (8 Prozent) rangieren auf den hinteren Plätzen. Mehr als jeder Dritte (34 Prozent) gab an, sparsamer werden zu wollen. Den Fernseher öfter ausgeschaltet zu lassen, haben sich 23 Prozent vorgenommen, 16 Prozent wollen öfter die Finger vom Handy, Internet oder Computer lassen. Auf Alkohol wollen 13 Prozent verzichten.

Die Hitliste der guten Vorsätze wiederholt sich jährlich. Dabei sind die Top Ten seit Jahren nahezu unverändert. Doch werden die persönlichen Ziele auch eingehalten? Immerhin 46 Prozent im Norden der Befragten befolgten laut eignen Angaben ihre Vorsätze länger als drei Monate. „Lieber weniger realistische Ziele setzen und diese auch erreichen, als zu viele utopische Vorhaben verfolgen. Das motiviert und erhöht die Chancen erheblich, auf längere Sicht dranzubleiben“, empfiehlt DAK-Medizinerin Elisabeth Thomas.

Der Antriebsmotor für ein gesünderes Leben ist für die meisten (62 Prozent) laut Umfrage die persönliche Empfindung. Für fast jeden Zweiten (46 Prozent) wäre eine akute Erkrankung Motivation. Mehr als jeder Dritte im Norden (33 Prozent) gab an, auf die Aufforderung des Partners zu reagieren. Noch mehr (38 Prozent) bezeichneten den Rat des Arztes als motivierend.

 

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erstellt am 21.Dez.2015 | 12:30 Uhr

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