Waldbrandgefahr : Trockenheit: Mehrere Flächenbrände bei der Ernte im Herzogtum Lauenburg

<p>Beim Gut Gülzow stand ein 38 Hektar großes Feld mit Gerste lichterloh in flammen</p>

Beim Gut Gülzow stand ein 38 Hektar großes Feld mit Gerste lichterloh in flammen

Auf den Gerstenfeldern herrscht zur Erntezeit extreme Trockenheit. Allein beim Gut Gülzow kam es zu zwei Feldbränden.

shz.de von
01. Juli 2018, 13:06 Uhr

Gülzow | Die Natur steht vor einer weiteren Bewährungsprobe: Nach massivem Regen im Herbst, extremer Hitze im Mai und nun anhaltender Trockenheit brennen zum Beginn der Erntearbeiten auf den Getreidefeldern im Lauenburgischen die ausgetrockneten Felder und Wälder. Sonnabend geriet ein Mähdrescher bei Erntearbeiten in Brand, der Landwirt vermutet Funkenflug beim Dreschen. Beim Gut Gülzow kam es gleich zu zwei Flächenbränden.

<p>Feuerwehrleute im Einsatz zwischen Treckern, Gerste und Flammen.</p>
Timo Jann

Feuerwehrleute im Einsatz zwischen Treckern, Gerste und Flammen.

 

„Den ersten am Sonnabend hatten wir schnell unter Kontrolle, da war ein Stoppelfeld betroffen. Am Sonntag brannte dann stehende Gerste in großer Ausdehnung“, berichtete Gülzows Feuerwehrchef Andreas Dierssen. 38 Hektar groß ist das Feld, das gegen 11 Uhr betroffen war. Dierssen: „Durch den böigen Wind wurde das Feuer in den Rülauer Forst getrieben.“ Während Landwirte mit Traktoren das Feld grubberten, um eine Ausbreitung zu stoppen, konzentrierten sich die Feuerwehrleute auf die Löscharbeiten am Waldrand. Mit zahlreichen Fahrzeugen wurde immer neues Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht.

<p>Feuerwehrleute bewässern den Rand des Rülauer Forstes, damit die Flammen nicht überspringen.</p>
Timo

Feuerwehrleute bewässern den Rand des Rülauer Forstes, damit die Flammen nicht überspringen.

Das Problem bei noch nicht geernteten Feldern ist, dass die Halme brennen und der Wind die Flammen dann vor sich her treibt, so Dierssen. Bis zu fünf Meter hoch schlugen die Flammen.

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