"Rakel" : Traditionssegler bei Helgoland aus Seenot gerettet

Seenotretter haben am Freitag vor Helgoland einen Traditionssegler mit elf Menschen an Bord vor dem Untergang bewahrt. Acht Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht.

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23. Juni 2013, 06:40 Uhr

Helgoland | Wie die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte, hatte die Besatzung der 19 Meter langen "Rakel" zehn Seemeilen (18 km) südlich von Helgoland einen starken Wassereinbruch gemeldet. Zudem habe es an Bord zwei Verletzte gegeben.
Trotz stürmischem Wetter waren dem Traditionssegler aus Bremerhaven der auf Helgoland stationierte Seenotkreuzer "Hermann Marwede" und weitere Schiffe zu Hilfe gekommen. Den Rettern war es gemeinsam gelungen, das Wasser abzupumpen. Anschließend begleiteten sie den Segler in den Hafen von Helgoland. Dort wurde das Boot aus Sicherheitsgründen auf Grund gesetzt.

Ursache war möglicherweise ein Riss im Schiffsrumpf

Insgesamt acht Passagiere im Alter von Anfang bis Mitte 30 seien vorübergehend ins Helgoländer Krankenhaus gebracht worden, zwei mit einer Rippenprellung und einer Platzwunde am Kopf, die übrigen mit Kreislaufbeschwerden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Die Gruppe aus dem Raum Bremerhaven hatte den Segler gechartert.
Ursache des Wassereinbruchs sei möglicherweise ein Riss im hölzernen Schiffsrumpf. Zur Unglückszeit herrschten um Helgoland stürmische Winde mit Böen bis acht Beaufort (74 km/h) und starker Seegang.

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