Mehr Einnahmen : Tourismusbranche will bessere Ferienplanung

Junge Frauen am Timmendorfer Strand. Die Tourismusbranche will mehr Urlaub - durch geschickte Ferienplanung. Foto: dpa
Junge Frauen am Timmendorfer Strand. Die Tourismusbranche will mehr Urlaub - durch geschickte Ferienplanung. Foto: dpa

Die Bayern kommen auf längere Ferienzeiten als die Schleswig-Holsteiner - durch geschickte Planung.

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19. Juni 2013, 10:15 Uhr

KIEL/BERLIN | Eine bessere Ferienplanung in Deutschland könnte der Tourismusbranche in Schleswig-Holstein Mehreinnahmen von bis zu einer halben Milliarde Euro im Jahr bringen. Das ergibt sich aus einer Studie, die der Deutsche Tourismusverband (DTV) am Montag in Berlin vorgestellt hat.
Demnach müssten die Bundesländer nur die vor- und nachgelagerten Wochenenden systematisch in Herbst-, Weihnachts-, Winter-, Oster-, Pfingst- und Sommerferien einbinden. "Ferien sollten immer am Montag beginnen und am Freitag enden", erklärte die DTV-Hauptgeschäftsführerin Claudia Gilles. Während Bayern das in der Vergangenheit konsequent so gemacht habe und daher auf lange Ferienzeiten komme, ist die effektive Feriendauer in anderen Ländern laut Studie kürzer - in Schleswig-Holstein sogar um fast zwei Wochen. Die Kieler Bildungsministerin Waltraud Wende will das künftig ändern und es ebenfalls zum "Regelfall" machen, dass Ferien montags starten und freitags enden.

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