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Weihnachten beim Ministerpräsidenten : Torsten Albig brät die Gans

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Torsten Albig weiß schon ganz genau, was er am 1. Weihnachtstag um 10 Uhr macht: Er schiebt die Gans in den Ofen. Er hofft auf zwölf ruhige Tage.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2013 | 11:22 Uhr

Kirche, Gans, Geschenke - das sind die Prämissen des Kieler Ministerpräsidenten Torsten Albig zum Weihnachtsfest. Dabei kümmert sich der SPD-Politiker zu Hause in Kiel-Suchsdorf selbst um die Gans, die frisch vom Bauern kommt. „Ich schwöre auf die Niedrigarmethode“, sagt der 50-Jährige. Am ersten Feiertag um 10.00 Uhr will er die Gans in den Ofen schieben und bei nur 80 Grad soll sie garen. „Ohne jede Hektik - eine Stunde mehr oder weniger spielt keine Rolle!“ Am Heiligen Abend wird es im Hause Albig nicht ganz so anspruchsvoll: Dann gibt es Fondue.

Zwölf Tage kann der Regierungschef rund um den Jahreswechsel abseits der Staatskanzlei genießen - im Kreise der Familie mit Ehefrau, Tochter und Sohn. Albigs Mutter ist ebenfalls dabei. Der Ministerpräsident will sich über die Feiertage auch viel Zeit zum Lesen nehmen. Ganz oben auf dem Büchertisch neben einigen Krimis liegt „The Sleepwalkers“ („Die Schlafwandler“). In dem Buch setzt sich der australische Historiker Christopher Clark damit auseinander, wie Europa fast schlafwandelnd in den Ersten Weltkrieg taumelte. „Das ist sehr spannend in tollem Englisch geschrieben und geht differenziert der Frage nach der Verantwortung für den Ersten Weltkrieg nach. Sehr lesenswert!“, sagt Albig.

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